Tabellenführer empfängt Schlusslicht

„Machen etwas total anderes“: Bayern-Trainer Kompany warnt vor Trainerwechsel bei Mainz 05

Vincent Kompany bereitet den FC Bayern auf das letzte Heimspiel des Jahres gegen Mainz 05 vor – der Trainerwechsel bei den Gästen macht die Situation spannend.

München – Der FC Bayern steht vor seinem letzten Heimspiel des Jahres gegen den Tabellenletzten Mainz 05. Die Ausgangslage scheint klar zugunsten der Münchner, doch der Trainerwechsel bei Mainz sorgt für neue Unwägbarkeiten. Vincent Kompany, der Cheftrainer der Bayern, hat sich intensiv auf diese Partie vorbereitet und dabei einen besonderen Fokus auf den neuen Mainzer Trainer Urs Fischer gelegt.

Vincent Kompany ist seit dem Sommer 2024 Cheftrainer des FC Bayern.

Kompany hat nicht nur Videomaterial von Mainz unter dem ehemaligen Trainer Bo Henriksen analysiert, sondern auch Spiele von Union Berlin unter Fischer. Zudem hat er sich das erste Spiel von Fischer mit Mainz in der Conference League angesehen, um mögliche taktische Veränderungen zu erkennen. „Es gibt natürlich immer ein paar Fragezeichen, wenn ein neuer Trainer kommt“, sagt Kompany. „Man erwartet eine Reaktion von dieser Mannschaft.“

Kompany-Bayern empfangen Mainz unter neuem Trainer in der Allianz Arena

Der Trainerwechsel bei Mainz wirft Fragen auf, aber Kompany ist darauf vorbereitet. Er hat seine Mannschaft darauf eingestellt, flexibel auf taktische Änderungen zu reagieren. „Ganz oft gibt es eine normale Taktik und einen Bayern-Plan“, erklärt er. „Es ist oft passiert, dass wir uns so gut vorbereitet haben, und dass sie dann was total anderes machen, als sie in der Saison gemacht haben, weil sie gegen uns spielen“.

Diese Flexibilität sei entscheidend, um auch bei unerwarteten Entwicklungen die eigene Leistung abrufen zu können. „Wir sind vorbereitet darauf, dass die Systeme sich manchmal ändern“ so Kompany. Für den FC Bayern hat das Spiel gegen Mainz auch strategische Bedeutung. Ein Sieg würde nicht nur den Vorsprung in der Tabelle ausbauen, sondern auch die Herbstmeister so gut wie sicher machen.

Bayern-Fans sorgen für Pyro-Ärger und knallharte UEFA-Strafen

15.000 Euro (20.06.2017):

Für das Abbrennen von Pyrotechnik in Wolfsburg und Leipzig sowie einen Flitzer gegen Leverkusen wurde der Verein mit 15.000 Euro bestraft.
15.000 Euro (24.01.2017):

Für das Zünden von Pyrotechnik in Hamburg und Darmstadt durch die eigenen Fans wurde der FC Bayern mit 15.000 Euro Strafe belegt.
15.000 Euro (14.05.2014): 

In Dortmund, Mönchengladbach und Braunschweig wurden bei den Spielen des FC Bayern jeweils Rauchtöpfe von Fangruppierungen gezündet. Dafür erhielt der Verein eine Strafe von 15.000 Euro.
15.000 Euro (13.11.2025):

Bei einem Auswärtsspiel brannten Bayern-Fans 15 pyrotechnische Gegenstände ab. Bis zu 5.000 Euro der Strafe kann der Verein für Sicherheits- oder Präventionsmaßnahmen nutzen.
Bayern-Fans sorgen für Pyro-Ärger und knallharte UEFA-Strafen

Die Rückkehr von Musiala wäre ein großer Gewinn für die Bayern, die im Januar wieder voll durchstarten wollen. „Null Druck“, betont Kompany, aber die Hoffnung bleibt, dass Musiala noch vor Weihnachten einige Trainingseinheiten absolvieren kann. Seine Rückkehr könnte den Bayern zusätzlichen Schub für die kommenden Herausforderungen geben.

Damit leert sich das Münchner Lazarett weiter, nachdem der dauerverletzte Hiroki Ito bereits Ende des vergangenen Monats sein Comeback feiern konnte, kehrte jüngst nämlich auch der pfeilschnelle Alphonso Davies auf den Platz zurück. Für diesen gilt es nun weiter Minuten zu sammeln, um im Januar wieder voll konkurrenzfähig zu sein.

Chelsea-Leihgabe Nicolas Jackson wird dem deutschen Rekordmeister jedoch nach dem Spiel gegen Mainz für einige Zeit fehlen, da er sein Heimatland, den Senegal beim Afrika Cup of Nations vertreten wird. Doch der Fokus liegt nun erst einmal auf der Begegnung mit den Nullfünfern, die für den Rekordmeister zu den Lieblingsgästen in der Allianz Arena zählen. Die letzten acht Heimspiele gegen die Mainzer gewannen die Bayern allesamt. (hbr)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Mladen Lackovic

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare