FC Bayern: Realprobe vor Paris

Offensiv-Stars verhindern Debakel vor Paris: Bayern gegen Mainz in der Einzelkritik

VfB Stuttgart - FC Bayern München
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Jonas Urbig: Ist inzwischen so etwas wie der Bundesliga-Keeper des FC Bayern – und hatte dabei noch nie so viel zu tun wie in Mainz. Vor dem 1:0 schaffte er es zwar nicht, den Ball entscheidend aus der Gefahrenzone zu bringen. Verhinderte aber in den Minuten danach mit gleich drei Paraden, dass Mainz noch schneller noch höher führte. Dass es auch so schnell 0:2 und 0:3 stand, konnte er nicht verhindern. Nach dem 0:3, vor dem er noch gegen die Latte pariert hatte, schaute Urbig ungläubig aufs Feld und sagte: „Wow!“ In jedem Fall bis dahin: Der unschuldigste Bayer. Und es ging ja nochmal gut aus. Note: 3
Konrad Laimer: Hatte auf der linken Seite viel Offensivdrang. Defensiv zudem tadellos. Note: 2
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Konrad Laimer: Startete als Aktivposten, ließ dann aber auch schnell den einen oder anderen Mainzer entkommen. Den Frust darüber sah man ihm an – der Österreicher sah früh Gelb. Immerhin war er pfeilschnell zur Stelle, als Mainz auf dem Weg zum noch früheren 0:3 war. Nach der Pause hatte auch Laimer mehr Drang nach vorn, mit Olise funktionierte er besser. Eine Flanke erreichte den freistehenden Jackson, der zum 1:3 traf. Ein wichtiger Anfang. In der Endphase im defensiven Mittelfeld und mittendrin statt nur dabei. Note: 3
02.08.2025, Fussball Testspiel,  FC Bayern - Olympique Lyon
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Minjae Kim: Hatte sich den Start in diesen Nachmittag anders vorgestellt. Aber Mainz bleibt Mainz, ein Angstgegner des FC Bayern. Er konnte die diversen Konter nicht unterbinden und hinten im Verbund mit Ito schwer die Ordnung halten. Beim 0:2 wurde Kim getunnelt, beim 0:3 kam er zu spät. Ein Tag zum Vergessen. Sein einziges Glück: dass der Nebenmann noch schlechter war – und es die zweite Halbzeit gab. Note: 4
Hiroki Ito: Ohne Einsatz im Kader.
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Hiroki Ito: Wollte den Abwehrchef mimen, verlor dabei viel zu oft die eigene Position. Verhinderte immerhin gemeinsam mit Laimer mit einer beherzten Abwehraktion das noch frühere 0:3 (37.). Es fiel später, als Ito auch nicht zur Stelle war. Kompany war mächtig sauer auf Ito, aus gutem Grund. Auch wenn es in der zweiten Halbzeit und später als Linksverteidiger besser wurde: Insgesamt war er zu lange nicht auf der Höhe. Note: 4
Alphonso Davies: Ohne Einsatz im Kader.
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Alphonso Davie: Musste viel zu oft schnell nach hinten rennen – weil bei den Bayern nach vorn wenig ging. Momente wie schöne Pässe auf Goretzka (35.) oder Abschlüsse (40.) gab es leider zu selten von der linken Außenbahn – weil Davies oft gedoppelt wurde, aber auch keinen guten Tag hatte. Note: 5
Aleksandar Pavlovic: Schaltete sich häufig nach vorn ein und überzeugte mit Offensivläufen in den gegnerischen Strafraum. Note: 3
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Aleksandar Pavlovic: Übernahm in Abwesenheit von Joshua Kimmich (Belastungssteuerung) den defensiveren Part auf der Sechs und versuchte, aus der Innenverteidigung heraus das Spiel aufzubauen. Zudem war er für die Ecken verantwortlich. Beides gelang in den 45 Minuten, in denen er auf dem Platz stand, nur mäßig. Bei einigen Kontern trabte er außerdem zu langsam hinterher. Immerhin: Seine Körpersprache stimmte – das hob ihn in der ersten Halbzeit schon ab. Note: 4
VfB Stuttgart - FC Bayern München
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Leon Goretzka: Musste acht Jahre im Verein sein, um erstmals in der Bundesliga als Kapitän aufs Feld zu gehen. Schaffte es aber – anders als Joshua Kimmich oft – nicht, das Spiel zu beruhigen. Auch nach vorn ging zu wenig, bis Bayern groß wechselte. Dann immerhin: einige feine Pässe. Note: 4
CALCIO
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Raphaël Guerreiro: Muss für seine Abschiedstournee die Bundesliga nutzen – in den großen Spielen hat er keinen Platz mehr. Hatte die erste kleine Chance (4.), dann aber auch eine tragende Rolle bei den Gegentoren, als er Sano flanken ließ und vor dem 0:2 den Ball verlor. Machte nach 56 Minuten Platz. Note: 5
Bara Sapoko Ndiaye kommt gegen Mainz 05 zu seinem Debüt für den FC Bayern.
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Bara Sapoko Ndiaye: Der junge Mann, dessen Namen noch nicht mal alle aussprechen konnten, legt einen steilen Aufstieg hin. Nach zwei Kurzeinsätzen gegen Stuttgart und St. Pauli stand er diesmal in der Startelf. Auffällig: seine knallorangenen Schuhe. Nicht so auffällig: seine Leistung. Er verlor diverse Bälle leichtfertig und wirkte oft noch wie ein Fremdkörper. Vor dem 0:3 rutschte er aus und machte den Weg frei. Man freute sich richtig, als er in der zweiten Halbzeit plötzlich einmal gegen gleich drei Mainzer durch war. Das macht Hoffnung, dass noch Luft nach oben ist. Note: 5
Luis Diaz: War zwar offiziell nicht am Führungstor beteiligt und hatte mit einem genialen Moment doch großen Anteil: Diaz ließ die Flanke gedankenschnell durch seine Beine und bewies damit seine Extraklasse. Ansonsten einer der Aktivposten im Angriff, ihm gelang das erlösende 2:0 in der Nachspielzeit. Note: 1
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Luis Diaz: War aus dem gefürchteten Bayern-Sturm der Einzige, der ran durfte – oder musste? Viel ausrichten konnte er ohne die anderen jedenfalls nicht. Eine Halbzeit ohne Bayern-Torschuss sprach Bände, dann war für ihn Schluss. Note: 5
  • Hanna Raif
    VonHanna Raif
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Die Generalprobe vor dem Champions-League-Halbfinale in Paris ging Vincent Kompany mit einer B-Elf an – und das ging fast in die Hose. Bis die Stars kamen.

Rubriklistenbild: © RONALD WITTEK

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