Er leitete die Niederlagen-Serie ein

Verkehrte Welt in England: Ex-DFB-Stürmer verschlimmert Guardiola-Krise

Bei Manchester City läuft derzeit vieles schief. Nun setzte es die fünfte Niederlage in Serie. Ein verletzter Star geht den Skyblues deutlich ab.

Manchester – Triste Stimmung bei den Cityzens! Manchester City steckt in der Krise, der FC Liverpool enteilt an der Spitze der Premier League immer weiter. Das Team von Pep Guardiola verlor jetzt vor heimischer Kulisse deutlich gegen Tottenham Hotspur (0:4). Auch Timo Werner war daran beteiligt.

Verkehrte Welt in England: Ex-DFB-Stürmer verschlimmert Guardiola-Krise

Verkehrte Welt in England: Serienmeister Manchester City zog gegen die Spurs erneut den Kürzeren. Das 0:4 bedeutete die fünfte Pflichtspiel-Niederlage in Serie. Ein Doppelpack von James Maddison (13. Minute, 20.) stellte die Weichen früh, die Gäste erhöhten in Person von Pedro Porro (52.). Timo Werner sammelte ebenfalls einen Scorerpunkt und verschlimmerte damit die Guardiola-Krise.

Die Spurs mit Timo Werner (m.) fügten Pep Guardiolas (r.) Manchester City die fünfte Pflichtspiel-Niederlage nacheinander zu.

Eingewechselt in der 89. Minute für den Doppeltorschützen, stach der Ex-DFB-Stürmer sofort. In einem Umschaltmoment in der dritten Minute der Nachspielzeit zog der 28-Jährige pfeilschnell an Verteidiger Kyle Walker vorbei und legte im Strafraum quer. Dort eilte Brennan Johnson heran und markierte den Endstand. Werner findet unter Trainer Ante Postecoglou langsam zu alter Form und tankt immer mehr Selbstvertrauen. Sein letztes Länderspiel liegt mehr als eineinhalb Jahre zurück.

Werner leitete City-Krise vor einem Monat ein – Rodri fehlt schmerzlich

Werner war es außerdem auch, der die aktuelle Krise der Skyblues vor rund einem Monat initiiert hatte. Damals (am 30. Oktober) hatte City das Gastspiel bei den Londonern im Achtelfinale des League Cup mit 1:2 verloren. Der deutsche Angreifer hatte nach fünf Minuten zur Führung getroffen und so den Heimerfolg der Spurs eingeleitet.

Bei den Cityzens macht sich vor allem das Fehlen von Weltfußballer Rodri schmerzlich bemerkbar. Der Spanier fällt mit einem im September zugezogenen Kreuzbandriss für den Rest der Saison aus. Vor der Ligapartie gegen Tottenham klatschten ihm die City-Fans Beifall, der Mittelfeld-Stabilisator zeigte sich mit seinem Ballon d‘Or auf dem Rasen.

Weltfußballer Rodri geht Manchester City derzeit merklich ab.

„Noch nie erlebt“: Guardiola nach erneuter Manchester-Pleite ratlos

Doch der spürbaren Verunsicherung seiner Mitspieler tat dies keinen Abbruch. Selbst Ex-Nationalmannschafts-Kapitän Ilkay Gündogan und der immer wieder verletzte Superstar Kevin de Bruyne bekommen die Misere nicht in den Griff. Kann die Guardiola-Elf den Spieß nun umdrehen und zur gewohnten Dominanz zurückkehren?

Der spanische Erfolgscoach, der vor wenigen Tagen seinen Vertrag bis 2027 verlängert hatte, wirkte nach der Pleite gegen die Spurs durchaus ratlos: „In acht Jahren (seit seiner Ankunft; Anm. d. Red.) haben wir diese Situation noch nie erlebt“, sagte Guardiola, der sich dennoch kämpferisch gab und einen Sieg im kommenden Spiel forderte. Dann empfängt City in der Champions League Feyenoord Rotterdam.

Champions-League-Sieger, Weltmeister, Pokal-Sammler: Die unfassbare Trophäensammlung des Toni Kroos

Der Münchner Rathausbalkon am Marienplatz war für Toni Kroos ein bekannter Ort: Insgesamt drei Meisterschaften (2008, 2013 und 2014) feierte er dort mit dem FC Bayern.
Einen weiteren inoffiziellen Titel kann Kroos ebenfalls nicht mehr genommen werden: Eine Bierdusche von Pep Guardiola bekommen.
Auch den DFB-Pokal konnte er dreimal mit den Bayern gewinnen (2008, 2013, 2014).
In der Saison 2012/13 holte er das Triple mit den Bayern und streckte zum ersten Mal den Henkelpott in die Luft. Es sollte nicht sein letzter Titel in der Champions League sein.
Champions-League-Sieger, Weltmeister, Pokal-Sammler: Die unfassbare Trophäensammlung des Toni Kroos

Spitzenspiel in Liverpool steht an: Skyblues brauchen dringend Siege

Und auch in der Premier League brauchen die Skyblues dringend Dreier. Nicht nur, weil Primus Liverpool (31 Punkte) mit 3:2 in Southampton siegte und keine Federn lässt, sondern auch, da die Konkurrenz lauert.

Mit Chelsea, Arsenal und Brighton haben drei Mannschaften nur einen Zähler Rückstand auf City. Und am kommenden Sonntag steht ausgerechnet das Auswärtsspiel in Anfield auf dem Programm... (wuc)

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