Sportvorstand hat ein großes Problem
Max Eberl befürchtet bei Bayern-Partie gegen Boca auf der Tribüne einzuschlafen
Auch bei der Klub-WM in den USA bleibt Max Eberl nicht untätig. Der Sportvorstand des FC Bayern koordiniert die Transferaktivitäten – trotz der Zeitverschiebung.
Orlando – Ungewöhnliche Zeiten erfordern eben ungewöhnliche Maßnahmen. So auch für Max Eberl bei der aktuell laufenden Klub-WM in den USA. Der Sportvorstand hat sich nämlich eine strikte Routine auferlegt. Sein Wecker klingelt jeden Tag um 5 Uhr morgens, um keine wertvolle Zeit für Transfergespräche mit europäischen Beratern zu verlieren.
Der FC Bayern steht vor einer herausfordernden Transferperiode, insbesondere nach den Abgängen von Schlüsselspielern wie Thomas Müller, Leroy Sané und Mathys Tel. Die Bayern benötigen dringend Verstärkung in der Offensive, um den Anforderungen von Trainer Vincent Kompany gerecht zu werden.
Sportler-Familie, Freundin und Kinder – Bayern-Abgang Leroy Sané privat




Bayern-Sportvorstand Eberl: „Vielleicht schlafe ich auf der Tribüne ein“
Heißt für Eberl: Früh aufstehen, um nicht entscheidende Momente zu verpassen. Dabei fällt ihm die Zeitverschiebung nicht wirklich leicht: „Ich gewöhne mich gar nicht an die Zeit hier.“ Weshalb der 51-Jährige – mit ironischem Unterton – etwas bange auf das zweite Gruppenspiel gegen Boca Juniors schaut (Freitag, 21 Uhr Ortszeit und Samstag, 3 Uhr deutscher Zeit): „Vielleicht schlafe ich beim Spiel gegen die Boca Juniors auf der Tribüne ein.“
Ein wegnickender Max Eberl? Wäre definitiv etwas für die Highlight-Clips des Jahres. Doch der Bayern-Boss ist mit ganz großer Sicherheit Chef und professionell genug, um dies verhindern zu wissen. Dennoch wird ihm der Transfer-Marathon in den Beinen stecken. Auf der Liste der potenziellen Neuzugänge stehen mit Bradley Barcola (Paris Saint-Germain), Rafael Leão (AC Mailand) und Nico Williams (Athletic Bilbao) einerseits hochkarätige Namen – aber andererseits bringen diese Stars eben auch teils extrem hohe Ablösesummen mit sich.
Langweilig sollte Eberl aber ohnehin nicht werden. Denn Gegner Boca Juniors sorgte beim turbulenten Auftaktspiel gegen Benfica Lissabon (2:2) – garniert mit insgesamt drei Platzverweisen – für jede Menge Unterhaltung. Und gegen den deutschen Rekordmeister wird der argentinische Vertreter ohnehin hochmotiviert sein. (rele)
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