Bundesliga-Abschied wohl möglich
Millionen-Flop von Eintracht Frankfurt befeuert offenbar Winter-Transfer
Er kam als große Hoffnung zu Eintracht Frankfurt. Doch nun könnte der Spieler bereits wieder vor dem Abschied stehen.
Frankfurt – Elye Wahi wurde als eines der größten Sturmtalente Frankreichs gehandelt und wechselte im vergangenen Januar für rund 26 Millionen Euro von Olympique Marseille zu Eintracht Frankfurt. Doch nach 18 Bundesliga-Einsätzen wartet der Franzose noch immer auf seinen ersten Treffer in der Liga. Einzig im DFB-Pokal konnte er gegen den SV Engers ein Tor erzielen – zu wenig für die hohen Ansprüche der Eintracht.
Die aktuelle Situation um Wahi ist angespannt. Laut der Bild sucht der 22-Jährige aktiv nach einem neuen Verein, wobei eine Rückkehr nach Frankreich als wahrscheinlich gilt. Ein Leihgeschäft mit Kaufoption könnte die Lösung sein, die sowohl für den Spieler als auch für den Verein neue Perspektiven eröffnet. Bei Eintracht Frankfurt konnte Wahi seine Rolle nicht festigen, und der Verein sondiert wohl bereits mögliche Szenarien für die Zukunft.
Millionen-Flop Wahi könnte Frankfurt bereits im Winter wieder verlassen
Schon seit Wochen steht Wahi in der Kritik. Besonders bitter war der jüngste Champions-League-Auftritt gegen Atalanta Bergamo, bei dem er von den eigenen Fans ausgepfiffen wurde. Diese Reaktionen verdeutlichen die Unsicherheit und Schwierigkeiten, mit denen der junge Spieler zu kämpfen hat. Ein Wechsel im Winter erscheint nicht unwahrscheinlich, besonders wenn sich seine Leistungen nicht bald verbessern.
Die Pfiffe im Deutsche Bank Park waren ein deutliches Zeichen des Unmuts. Einige Fans stellten sich zwar öffentlich hinter Wahi, doch die Kritik bleibt bestehen. Die hohen Erwartungen, die mit seiner Ablöse einhergingen, haben sich bislang nicht erfüllt. Der Druck auf den jungen Angreifer wächst, und die Geduld der Verantwortlichen könnte bald am Ende sein. „Wir brauchen jetzt keinen in den Arm nehmen und zu streicheln. Am Ende ist es unsere Aufgabe, Dinge einzufordern“, so Cheftrainer Dino Toppmöller.
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Für Eintracht Frankfurt stellt sich die Frage, wie mit einem möglichen Abgang von Wahi umgegangen werden soll. Einerseits könnte ein Transfer finanzielle Spielräume schaffen, andererseits klafft nach der Verletzung von Nationalstürmer Jonathan Burkardt ein riesiges Loch im Frankfurter Sturm-Zentrum. Eventuell könnte das Burkardt-Pech zu Wahis unverhoffter Chance werden.
Entscheidend ist Toppmöller zufolge, dass die Moral stimmt: „Wir erwarten ein gewisses Investment – und dann wird ja auch der ein oder andere Fehler verziehen“, so der Trainer. „Wenn du erstmal hinten dran bist, dann musst du gerade als Stürmer über Trainingsleistungen kommen, da Tore schießen und Selbstvertrauen generieren“, erklärt Toppmöller.
Und weiter: „Es geht darum, weiter Gas zu geben und dranzubleiben, weil die Jungs in der Lage sind, Tore zu schießen. Das haben sie schon bewiesen, auch wenn es jetzt bei uns in der Saison noch nicht funktioniert hat.“ Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Elye Wahi in Frankfurt doch noch die Wende hinbekommt oder ob die Zeichen endgültig auf Abschied stehen. (hbr)
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