Verkaufskandidat bei Bayern

PSG gibt Vollgas bei Minjae Kim – auch Saudi-Klub mischt mit

PSG drängt auf einen Transfer von Minjae Kim. Nun soll auch ein Klub aus Saudi-Arabien interessiert sein. Der FC Bayern erwartet 50 Millionen Euro. Wechselt der Südkoreaner jetzt?

München/Paris – Paris Saint-Germain gibt bei der Personalie Minjae Kim Gas. Nach Informationen von Foot Mercato hat PSG-Berater Luis Campos bereits Gespräche mit der Entourage des südkoreanischen Innenverteidigers und Nationalspieler vom FC Bayern geführt. Ziel der Unterredung war es, sich nach den Rahmenbedingungen eines möglichen Transfers zu erkundigen. Demnach nimmt das Pariser Interesse an Kim weiter konkrete Formen an.

Minjae Kim

Doch PSG ist nicht der einzige Interessent. Auch Al-Nassr aus Saudi-Arabien beschäftigt sich mit einer Verpflichtung des 28-Jährigen. Der saudi-arabische Topklub ist laut Foot Mercato bereit, offensiv in das Werben um Kim einzusteigen. Damit entwickelt sich rund um den Abwehrspieler ein zunehmend heißer Poker. Der FC Bayern würde einen Verkauf nicht blockieren, die interne Preisvorstellung liegt laut dem Bericht bei 50 Millionen Euro.

Minjae Kim bei Bayern nur noch dritte Wahl

Ein Transfer würde sowohl den Münchnern als auch Kim selbst entgegenkommen. Der Abwehrspieler kämpft seit Monaten mit hartnäckigen Achillessehnenproblemen, spielte bei Bayern eine schwache Saison und könnte bei PSG oder in Saudi-Arabien einen Neustart wagen. In der Rückrunde der vergangenen Saison war Kim zwar mehrfach im Einsatz, doch die Belastung verschärfte sein körperliches Problem zunehmend.

Die Bayern haben ihrerseits mit Jonathan Tah und Dayot Upamecano bereits ihr neues Stammduo für die Innenverteidigung gefunden. Kim wäre nur noch dritte Wahl, ein Szenario, das für alle Seiten unbefriedigend wäre. Paris Saint-Germain hingegen sucht nach Alternativen, sollte sich die Verpflichtung anderer Kandidaten als schwierig erweisen.

Auch Al-Nassr wittert seine Chance. Dort könnte Kim nicht nur sportlich eine tragende Rolle übernehmen, sondern sich sogar noch finanziell verbessern. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

Rubriklistenbild: © IMAGO

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