Muskelbündelriss beim Bayern-Star

Diagnose da! Musiala fällt wohl bis zum Ende der Bundesligasaison aus

Jamal Musiala musste am Freitagabend in Augsburg verletzt ausgewechselt werden. Nun ist Diagnose die für den deutschen Nationalspieler da.

München – Riesen-Schock für den FC Bayern und Jamal Musiala!

In der 54. Minute im Spiel gegen den FC Augsburg war es passiert. Musiala griff sich nach einem Sprint an den Oberschenkel, konnte anschließend nur von Betreuern gestützt den Platz verlassen. Max Eberl erklärte kurz danach: „Es sieht nicht brillant aus. Für Dienstag wird es nicht reichen.“

Diagose da! Droht Musiala jetzt gar das Saison-Aus?

Wie unsere Redaktion weiß, hat sich Musiala bei der Aktion einen Muskelbündelriss zugezogen. Im schlimmsten Fall bedeutet das: Saison-Aus!

Jamal Musiala hat sich beim 3:1-Sieg des FC Bayern in Augsburg einen Muskelbündelriss zugezogen. Das teilte der deutsche Fußball-Rekordmeister mit, ohne eine voraussichtliche Ausfallzeit zu nennen. Musiala wird wohl rund acht Wochen fehlen.

Sportvorstand Max Eberl hatte noch in Augsburg erklärt, dass der 22 Jahre alte Nationalspieler im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Inter Mailand ausfallen wird. „Es sieht jetzt nicht so brillant aus. Für Dienstag wird es nicht reichen“, hatte Eberl gesagt. Das Rückspiel gegen Inter ist für den 16. April angesetzt.

Jamal Musiala fällt mit einem Muskelbündelriss für die nächste Wochen aus.

Musiala fällt wohl rund acht Wochen aus

Sollte Musiala tatsächlich so lange wie berichtet ausfallen, käme er in der am 17. Mai endenden Bundesliga-Saison nicht mehr zum Einsatz. Zwei Wochen später findet in München das Finale der Champions League statt.

Eine fast zweimonatige Pause wäre auch eine schlechte Nachricht für Bundestrainer Julian Nagelsmann und die DFB-Auswahl, die sich erstmals für die Endrunde der Nations League qualifiziert hat. Am 4. Juni steht in München das Halbfinale gegen Portugal auf dem Programm, vier Tage später sind das Finale und das Spiel um Platz drei angesetzt.

Millionenfresser und Bankwärmer: Die größten Flop-Transfers des FC Bayern München

Breno, von Januar 2008 bis 2012 beim FC Bayern, 12 Millionen Euro Ablöse, 33 Spiele für den FC Bayern. 
Im Winter 2008 kam der hochtalentierte Innenverteidiger für eine beachtliche Ablösesumme vom FC São Paulo nach München. Schwere Knieverletzungen warfen den Brasilianer immer wieder zurück. Nachdem er unter Alkohol- und Medikamenteneinfluss 2011 sein Haus in Grünwald in Brand setzte, wurde er zu 3 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt. Nach seiner frühzeitigen Haftentlassung kehrte Breno zu seinen Jugendverein São Paulo zurück.
Edson Braafheid, von 2009 bis Januar 2011 beim FC Bayern, 2 Millionen Euro Ablöse, 19 Spiele für den FC Bayern.
Als Wunschtransfer von Louis van Gaal an die Säbener Straße gekommen, fand sich der Niederländer meistens auf der Bank wieder. Wurde 2010 für ein halbes Jahr an Celtic Glasgow verliehen und verließ Anfang 2011 München ablösefrei in Richtung Hoffenheim.
Danijel Pranjić, von 2009 bis 2012 beim FC Bayern, 7,7 Millionen Euro Ablöse, 85 Spiele für den FC Bayern. 
Für eine satte Ablöse wechselte der Kroate vom SC Heerenveen an die Säbener Straße. Genauso wie Braafheid ein Wunschtransfer von Louis van Gaal. Kam Pranjić unter dem Niederländer noch regelmäßig zum Einsatz, änderte sich dies in der Saison 2011/12 unter Jupp Heynckes. Der Vertrag wurde nicht verlängert und der Außenverteidiger verließ ablösefrei den Verein zu Sporting Lissabon. Ein sattes Minusgeschäft für den FC Bayern.
Landon Donovan, von Januar bis März 2009 beim FC Bayern, ausgeliehen, 7 Einsätze (kein Tor) für den FC Bayern.
Ausgeliehen von LA Galaxy während der Klinsmann-Ära, konnte der US-Boy auch im zweiten Anlauf in Deutschland nicht durchstarten (zuvor bei Bayer Leverkusen). Die Verantwortlichen in München waren froh, dass sie keiner festen Verpflichtung zugestimmt hatten und so trennten sich die Wege schnell wieder. In den folgenden Jahren wurde Donovan von Los Angeles zweimal zum FC Everton ausgeliehen. Auch hier blieb es bei Kurzbeschäftigungen.
Millionenfresser und Bankwärmer: Die größten Flop-Transfers des FC Bayern München

Zumindest für die Club-Weltmeisterschaft in den USA käme Musiala noch infrage. Auftaktgegner ist am 15. Juni der Auckland City FC aus Neuseeland. (smk)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Harry Langer/DeFodi Images

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