Entscheidung gefallen
Nach Praktikum im Landtag: Lisa Müller fällt Entscheidung um politische Zukunft
Ihr Praktikum im bayerischen Landtag war nur der Anfang – nun hat sich Thomas Müllers Ehefrau Lisa festgelegt, einer deutschen Partei beizutreten.
München – Der politische Weg von Lisa Müller beginnt nicht in einem Fernsehstudio oder auf einer Wahlkampfbühne, sondern in den Fluren des Bayerischen Landtags. Die Dressurreiterin hatte dort im Herbst Einblicke in die Arbeit von Landtagspräsidentin Ilse Aigner erhalten – Erfahrungen, die sie nach eigener Aussage „sehr gut gefallen“ hätten.
„Ich konnte viele spannende Eindrücke und Erfahrungen gewinnen. Das alles hat mich in meiner Entscheidung bestärkt“, wird die Ehefrau von Bayern-Ikone Thomas Müller in einer Pressemitteilung des Radiosenders Antenne Bayern zitiert. Nun steht fest: Lisa Müller macht gemeinsame Sache mit der CSU und tritt der Partei offiziell bei.
Nach Praktikum im bayerischen Landtag: Lisa Müller tritt der CSU bei
Im Sommer hatte Müller noch offen gelassen, ob sie eher zur CSU oder zur FDP tendieren würde. Beim damaligen Sommerempfang auf Schloss Schleißheim erklärte sie gegenüber tz.de von Ippen.Media, sie sei hier, um sich „schon einmal dieser Umgebung anzunähern“ und dass sie sich durchaus vorstellen könnte, „in die Politik zu gehen“.
Nun folgt mit dem Parteieintritt in die CSU also der nächste Schritt. Die Zeit im Landtag habe ihren Blick jedoch geschärft. „Und die CSU ist meine politische Heimat“, so Müller in der Pressemitteilung von Antenne Bayern. Aigner, die sich seit Jahren für mehr Frauen in politischen Ämtern starkmacht, begrüßte den Schritt ausdrücklich: „Lisa Müller ist eine interessierte und intelligente Frau, die auch noch einen landwirtschaftlichen Betrieb – ihr Gestüt – leitet. Ich freue mich sehr, dass sie Mitglied der CSU geworden ist“.
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Die 36-Jährige hatte Aigner während ihres Praktikums zu Terminen begleitet, darunter Plenarsitzungen, Fraktionssitzungen und Gespräche über Frauenförderung. Die direkte Nähe zur politischen Arbeit scheint ein entscheidender Moment gewesen zu sein. Trotz des Parteieintritts strebt Müller derzeit weder ein Mandat noch ein Amt an, betonte sie gegenüber dem Radiosender.
Ihre neue politische Heimat spiegelt damit weniger einen Karrierewechsel als vielmehr ein wachsendes Engagement wider. Während ihr Mann Thomas Müller mittlerweile für die Vancouver Whitecaps in Kanada spielt, führt Lisa Müller weiterhin ihr Gestüt in Wettlkam – und baut nun parallel ihren politischen Weg auf. Ein Weg, der mit einem Praktikum begann und nun mit einer Parteimitgliedschaft die nächste Etappe erreicht. (kus)
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