Vor dem Spiel gegen Luxemburg

Nächster Verletzter beim DFB: Nagelsmann nominiert Premier-League-Star nach

Vor den Weltmeisterschafts-Qualifikationsspielen gibt es personelle Anpassungen im DFB-Team von Julian Nagelsmann.

Herzogenaurach – Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bereitet sich intensiv auf die anstehenden WM-Qualifikationsspiele vor. Bundestrainer Julian Nagelsmann muss dabei kurzfristig auf Veränderungen im Kader reagieren. Nick Woltemade wird nach einem grippalen Infekt am Dienstagabend im Teamquartier in Herzogenaurach erwartet. Wann der Stürmer von Newcastle United das Training wieder aufnehmen kann, bleibt jedoch unklar.

Julian Nagelsmann muss erneut nachnominieren.

Trotz der positiven Nachricht über Woltemades Anreise entschied sich Nagelsmann, Kevin Schade vom FC Brentford nachzunominieren. Der Grund: Jamie Leweling vom VfB Stuttgart leidet unter Adduktorenproblemen und kann nicht an den Spielen teilnehmen. Schade, der bereits vier Länderspiele absolviert hat, wird das Team in den Partien gegen Luxemburg und Nordirland unterstützen.

DFB-Team vor WM-Qualifikation gegen Luxmburg

Kevin Schade hat sich in der vergangenen Saison mit elf Toren für den FC Brentford in der Premier League einen Namen gemacht. Seine Leistung blieb auch in Deutschland nicht unbemerkt. Dietmar Hamann, ehemaliger Nationalspieler und Sky-Experte, bezeichnete Schade als „unseren derzeit erfolgreichsten Mann“ und hatte seine Nominierung bereits im ursprünglichen Kader gefordert.

„Er hat in der vergangenen Saison bei einem Mittelklasse-Team aus England, dem FC Brentford, elf Tore erzielt. Das gelingt so vielen nicht in England. Ich hätte ihn sehr gerne im Kader gesehen“, erklärte Hamann. Schade war zuletzt im Oktober 2024 in der Nations League für Deutschland aktiv und hat seitdem eine beeindruckende Entwicklung gezeigt. Seine Nominierung ist ein klares Zeichen dafür, dass Nagelsmann auf Spieler setzt, die in ihren Vereinen konstant Leistung bringen.

Ein verhinderter Millionär und zwei Töchter: Familie und Karriere des ewigen Teenie-Idols Mehmet Scholl

Mehmet Tobias Scholl wird am 16. Oktober 1970 als Sohn eines türkischen Vaters und einer deutschen Mutter in Karlsruhe geboren.
Dort verbringt Scholl seine Jugend, macht Abitur am Gymnasium Neureut und schiebt als passionierter Kegler in seiner Freizeit die ein oder andere lockere Kugel.
Sein Fußballtalent hat jedoch andere Pläne für ihn. Mit Beginn der Volljährigkeit wird er beim KSC in die erste Mannschaft hochgezogen und macht mit Technik und Spielwitz auf sich aufmerksam.
Niemand Geringeres als Uli Hoeneß wird auf Scholli aufmerksam. 1992 kann der Bayern-Patron ihn vom KSC loseisen und nach München locken.
Ein verhinderter Millionär und zwei Töchter: Familie und Karriere des ewigen Teenie-Idols Mehmet Scholl

Die aktuelle Situation im DFB-Team ist von Verletzungen und Erkrankungen geprägt. Neben Schade wurde auch Torhüter Noah Atubolu nachnominiert, nachdem Oliver Baumann über Übelkeit klagte. Der Kader umfasst nun 26 Spieler, darunter auch der Nationalmannschaft-Neuling Nathaniel Brown aus Frankfurt.

Die DFB-Auswahl trifft am Freitag auf Luxemburg, bevor es gegen Nordirland geht. Diese Nachnominierungen unterstreichen die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit des Teams inmitten von gesundheitlichen Rückschlägen. Die kommenden Tage werden zeigen, wie schnell sich Schade und Woltemade ins Mannschaftstraining integrieren können, um möglicherweise einen Beitrag zu den Qualifikationsspielen zu leisten. (hbr)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Noah Wedel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare