Einspielen statt Experimente
Nagelsmann belohnt DFB-Star mit Startelfeinsatz
Julian Nagelsmann belohnt Keeper Alexander Nübel gegen Ghana mit einem Startelfeinsatz, ohne an der Torwart-Hierarchie zu rütteln.
Das Motto dieser Länderspielphase gab Julian Nagelsmann bereits vergangenen Donnerstag bekannt: Einspielen anstatt testen will der Bundestrainer – und somit auch die heutige Partie gegen Ghana (alle TV-Infos) dafür nutzen, an seiner Stammelf für die WM zu feilen.
Eine Ausnahme macht er dabei allerdings: Alexander Nübel darf bei der Partie in Stuttgart zwischen den Pfosten stehen – als Belohnung für seine guten Leistungen im Training. Vor heimischem Publikum erwartet Nübel also sein drittes Länderspiel, eine Änderung in der Hackordnung auf der Torwartposition gibt es allerdings nicht. Diese lautet weiter wie folgt: Oliver Baumann ist als Nummer eins gesetzt, Nübel als Vertreter. Jonas Urbig, der für die aktuelle Länderspielperiode erstmals nominiert wurde, jedoch mit einer Kapselverletzung im Knie abreisen musste, darf sich Hoffnung auf einen Platz als Nummer drei machen.
Bayern-Keeper Urbig hat bei Nagelsmann guten Eindruck hinterlassen
Trotz seiner kurzen Zeit beim DFB hat sich der Münchner aber für weitere Nominierungen empfohlen: „Wir mussten Vernunft walten lassen. Er hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen“, erklärte Julian Nagelsmann. Für Urbig wurde Augsburgs Finn Dahmen nachnominiert, der sich ebenfalls noch Hoffnungen auf ein WM-Ticket macht.
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Marc-André ter Stegen, der ursprünglich als Nummer eins vorgesehen war, wird das Turnier dagegen aller Voraussicht nach verpassen. Der Torwart ist aktuell vom Pech verfolgt und laboriert weiter an einer Oberschenkelverletzung.
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