Personalbeben in der Führung
Nagelsmann-Knall und Klopp-Zukunft: Eine dritte Personalie geht in der DFB-Erklärung beinahe unter
Bundestrainer Julian Nagelsmann ist zurückgetreten, Jürgen Klopp steht als Nachfolger bereit. Doch das ist nicht die einzige Veränderung beim DFB.
Nun ist es offiziell: Julian Nagelsmann ist nach dem blamablen Ausscheiden im Sechzehntelfinale der WM 2026 als Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft zurückgetreten. Jürgen Klopp steht als sein Nachfolger parat. Das hat der DFB am Freitagvormittag per Pressemitteilung bestätigt.
Doch durch den Nagelsmann-Knall und die Klopp-Zukunft geht ein weiteres Personalbeben beim DFB fast unter. Denn auch Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig wird künftig nicht mehr für den Verband tätig sein, heißt es in der Pressemitteilung. Das habe der 63-Jährige in der heutigen Sitzung der Gesellschaftervertreter und des Aufsichtsrates mitgeteilt.
Andreas Rettig verlängert DFB-Vertrag nicht
Allerdings sei der Rettig-Abgang keine Folge der WM-Blamage. Der 63-Jährige wird seinen zum Jahresende auslaufenden Vertrag aus persönlichen Gründen nicht verlängern. „Hierüber hatte er den DFB-Präsidenten bereits vor Beginn der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft informiert“, heißt es von Seiten des DFB.
Damit verliert der DFB an einem einzigen Tag gleich zwei zentrale Figuren seiner sportlichen Führungsstruktur. Rettig selbst äußerte sich in der Pressemitteilung nicht zu den Gründen für seinen Abschied. Und auch dem Verband war diese Information lediglich eine Erwähnung im letzten Absatz der Mitteilung zum Nagelsmann-Aus wert.
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Der Fokus des Sportgeschäftsführers dürfte nun ohnehin auf den Gesprächen mit dem designierten Bundestrainer Jürgen Klopp liegen. „Er hat bereits seine grundsätzliche Bereitschaft zur Übernahme des Postens signalisiert“, heißt es von seiten des DFB. Allerdings steht der 59-Jährige noch bei Red Bull unter Vertrag. Es wird also eine Ablöse fällig. (smo)
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