Bemerkenswerte Prognose

Neuer legt sich fest, wer sein Nachfolger beim FC Bayern wird

Aktuell wird viel spekuliert, ob Manuel Neuer noch eine Saison beim FC Bayern dranhängen wird. Der Torwart hat bezüglich seiner Nachfolge eine klare Vorstellung.

München – Während er selbst erst im Frühjahr über eine mögliche Fortsetzung seiner grandiosen Karriere entscheiden möchte, stellt Manuel Neuer seinem Teamkollegen Jonas Urbig eine bemerkenswert klare Zukunftsprognose: Er sieht den hochtalentierten 22-Jährigen als künftige Nummer 1 des FC Bayern. Im Interview mit Sky verdeutlicht der Kapitän des deutschen Rekordmeisters, wie sehr er seinen jungen Kollegen schätzt und wie er selbst dessen Entwicklung unterstützt.

Noch gibt Manuel Neuer als FCB-Kapitän die Anweisungen auf dem Platz.

Der 39-Jährige zur aktuellen Situation an der Säbener Straße: „Es macht sehr viel Spaß, in unserer Torwartgruppe zusammenzuarbeiten. Es ist für ihn kein Problem, dass er meine Nachfolge antreten kann und wird“, so der Weltmeister von 2014 über das große Selbstvertrauen seines potenziellen Nachfolgers. Dabei wird einmal mehr der Plan der FCB-Verantwortlichen deutlich, dass der vielleicht beste Keeper der Fußballgeschichte den Generationenwechsel im eigenen Verein sogar aktiv unterstützt.

Neuer soll seinen FCB-Nachfolger selbst aufbauen

Der Support für den Youngster sei innerhalb der Torwartgruppe laut Neuer riesig: „Die Unterstützung hat er auf jeden Fall von Sven und von mir. Wir sind ein gutes Team.“ Damit betont der langjährige FCB-Torwart (seit 2011) erneut, was an der Säbener Straße besonders wichtig ist: ein harmonisches, konkurrenzfähiges Trio mit klaren Rollen – und einem ausgeprägten Teamspirit.

Mit den beiden Leih-Rückkehrern Alexander Nübel (VfB Stuttgart) und Daniel Peretz (Hamburger SV) stünden im kommenden Sommer 2026 zwei weitere Alternativen parat. Für Neuer wird jedoch Urbig das Rennen machen: „Er hat in den Spielen schon gezeigt, dass er es kann, und das wird er noch weiter tun.“

Messi nach Jahren der Demütigung wieder erfolgreich gegen Müller

Lionel Messi hebt den MLS-Pokal in die Höhe. Um ihn herum jubeln seine Mitspieler.
Thomas Müller klatscht in die Hände, während Tränen laufen.
Thomas Müller Arm in Arm neben Phillipp Lahm und Miroslav Klose beim Singen der Nationalhymne vor dem Spiel.
Lionel Messi dribbelt auf Serdar Tasci zu, der von hinten zu sehen ist. Im Hintergrund läuft Michael Ballack.
Messi nach Jahren der Demütigung wieder erfolgreich gegen Müller

Der Youngster überzeugte in den bisherigen 15 Einsätzen durch Ruhe, einen hervorragenden Spielaufbau und starke Reflexe – Eigenschaften, die für einen Schlussmann beim FC Bayern unbedingt nötig sind. Dies wird bis zur „Staffelübergabe“ weiter gefördert. So der zweimaligen CL-Sieger zur Trainingsarbeit mit seinen Kollegen: „Wir supporten uns tagtäglich, wir versuchen immer, an unsere Grenze zu gehen, damit man die Latte auch ein wenig höher hängt.“

Wann Urbig tatsächlich die Nachfolge von Neuer antreten wird, ist noch offen. Dieser hält sich bezüglich seiner Zukunft noch bedeckt: „Ich würde mir da auch Zeit lassen. Es geht wirklich dann auch um den Moment, um zu sagen: Okay, wie geht es meinem Körper? Was macht die Gesundheit? Macht es Sinn, weiterzumachen? Und diese Entscheidung, die muss ich noch ein wenig herauszögern.“

Rubriklistenbild: © IMAGO/Markus Ulmer

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