Vertrag bis 2026

Was passiert mit Sandro Wagner?

Beim DFB hat Sandro Wagner einen Vertrag bis 2026. Er ist dafür mitverantwortlich, Deutschland zum Weltmeister zu formen. Sofern er zu diesem Zeitpunkt noch tätig ist.

Düsseldorf – Die Heim-EM ist Geschichte, der Blick geht in Richtung WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. Denn dort will die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ja bekanntlich Weltmeister werden. Das hatte zumindest Julian Nagelsmann schon nach dem bitteren EM-K.o. gegen Spanien unverblümt als Tatsache ausgerufen.

Wagner hat Vertrag beim DFB bis 2026

Der Bundestrainer verlängerte dafür seinen auslaufenden Vertrag bis nach der WM in Übersee – und mit ihm sein ganzes Trainerteam. So auch Sandro Wagner. Der Ex-Bayern-Profi gilt als Stern am deutschen Trainerhimmel.

2023 führte Wagner noch die SpVgg Unterhaching von der Regionalliga in die 3. Liga. Nur ein paar Monate später stand der 36-Jährige schon als Co-Trainer bei der deutschen A-Nationalmannschaft an der Linie. Als Interimslösung nach der Entlassung von Hansi Flick gekommen, blieb Wagner auch einfach nach der Ankunft von Nagelsmann und hatte seinen Anteil an einer erfolgreichen Heim-EM.

Sandro Wagner ist heißbegehrt.

Wagner hatte schon im Sommer interessante Angebote

Nun soll er helfen, Deutschland in zwei Jahren zum Weltmeister zu machen. Ja, wenn er denn dann noch da ist. Nach Informationen von Sky ist es nämlich durchaus möglich, dass Wagner seinen Vertrag nicht erfüllt.

Schon im Sommer hatte Nagelsmanns Co-Trainer mehrere Angebote, als Cheftrainer zu arbeiten – sowohl in der Bundesliga, als auch im Ausland. Ein Interessent soll sein Ex-Verein, die TSG Hoffenheim gewesen sein. Dem Vernehmen nach sagte der Ex-Profi jedoch ab, mit dem Verweis, sich voll auf die WM konzentrieren zu wollen.

Die Zukunft der DFB-Elf: Wer folgt auf Kroos, Müller und Neuer?

Noah Atubolu (Jahrgang: 2002), Tor: Die Nummer eins des SC Freiburg überzeugt im jungen Alter Woche für Woche in der Bundesliga. Durch die Europapokal-Spiele mit den Breisgauern ist Atubolu zudem bereits international erfahren. In der deutschen U21 fängt er inzwischen regelmäßig. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Diant Ramaj (Jahrgang: 2001), Tor: Ramaj gab sein Bundesliga-Debüt 2022 für Eintracht Frankfurt. Über Ajax Amsterdam kam er Anfang 2025 zu Borussia Dortmund, wo er irgendwann Stammtorhüter werden soll. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Jonas Urbig (Jahrgang: 2003), Tor: Wird Jonas Urbig der neue Manuel Neuer? Auf Vereinsebene soll er das, wechselte im Januar 2025 zum FC Bayern. Auf lange Sicht könnte er sich mit Atubolu um das deutsche Tor streiten. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Armel Bella-Kotchap (Jahrgang: 2001), Abwehr: Die Karriere des Überraschungs-Teilnehmers der WM 2022 ist auf Vereinsebene etwas ins Stocken geraten. Obwohl sein letzter Einsatz im DFB-Trikot aus dem Jahr 2022 datiert, ist mit dem Innenverteidiger mittel- bis langfristig in der Nationalmannschaft zu rechnen. (DFB-Bilanz bisher: Zwei A-Länderspiele, kein Tor.).
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Wagner hospitierte bei Premier-League-Klub

Oder hat Wagner einfach das Angebot nicht genügend gereizt? Laut dem Medienbericht ist der achtfache Nationalspieler zwar gerade glücklich beim DFB, bei einem interessanten Angebot könne man aber nichts ausschließen.

Wie dieses Angebot aussehen oder von wem es kommen müsste, ist nicht bekannt. Vor der EM hospitierte Wagner schon beim Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion für eine Woche – damals noch unter dem Italiener Roberto De Zerbi. Mittlerweile ist bei den Seagulls der Deutsche Fabian Hürzeler am Ruder. Folgt Wagner seinem Weg und wird der nächste junge deutsche Trainer in der Premier League? (kk)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler

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