Heimspiel gegen die Wölfe
BVB-Aufstellung heute gegen Wolfsburg: Kobel dabei, Überraschung um Can
Der BVB ist gegen Wolfsburg klar favorisiert. Mit welcher Aufstellung soll der nächste Schritt Richtung Champions League gelingen?
Update vom 03. Mai, 17.17 Uhr: Die BVB-Aufstellung ist da! Bei Torhüter Gregor Kobel ist Dortmund mit dem Schrecken davon gekommen (siehe Update 14.20 Uhr). Der Schweizer steht gegen den VfL Wolfsburg zwischen den Pfosten der Schwarzgelben.
Davor ordnen sich Waldemar Anton, Niklas Süle und Ramy Bensebaini in der Abwehrkette an. Für Kapitän Emre Can ist in der Startelf kein Platz, ihn ersetzt Pascal Groß im Mittelfeld neben dem Ex-Wolfsburger Felix Nmecha. Dies ist der einzige Wechsel im Vergleich zum dramatischen 3:2-Sieg bei der TSG Hoffenheim in der Vorwoche.
Die Kapitänsbinde geht damit an Julian Brandt, der in der Offensive mit Jamie Gittens hinter Serhou Guirassy wirbeln soll. Die Unterstützung über die Flügel kommt erneut von Daniel Svensson auf links sowie Julian Ryerson auf rechts.
Die BVB-Aufstellung gegen den VfL Wolfsburg
Kobel – Süle, Anton, Bensebaini– Ryerson, Groß, Nmecha, Svensson – Brandt, Gittens – Guirassy
Update vom 3. Mai, 14.20 Uhr: Dem BVB droht ein prominenter Ausfall für das Bundesligaspiel gegen den VfL Wolfsburg! Wie die Ruhr Nachrichten berichten, ist Gregor Kobel nicht mit der Mannschaft ins Teamhotel gereist. Ganz ausgeschlossen ist ein Einsatz des Schweizers aber noch nicht: Der BVB-Keeper soll am Samstagmittag nochmal untersucht werden.
Falls Kobel ausfällt, wird wohl Alexander Meyer im BVB-Kasten stehen.
Erstmeldung: Dortmund – Borussia Dortmund hat am Samstagabend zum 32. Spieltag der Bundesliga den VfL Wolfsburg zu Gast (18.30 Uhr). Mit 13 Punkten aus den letzten fünf Partien hat sich der BVB wieder im Rennen um die Champions League zurückgemeldet. Mit einem Sieg gegen die Wölfe könnte sogar der Sprung auf Rang vier gelingen.
Voraussetzung dafür wäre, dass der FC Bayern am Samstagnachmittag bei RB Leipzig die Meisterschaft perfekt macht. „Wir wissen, dass wir auch abhängig sind von den anderen Spielen“, sagte BVB-Trainer Niko Kovač zum Thema der möglichen Schützenhilfe für Dortmund am Freitag in der Spieltagspressekonferenz.
BVB-Gegner Wolfsburg kommt in schlechter Form daher
„Wir müssen unsere Hausarbeiten machen. Wenn wir das Spiel gewinnen, schauen wir nach dem Spieltag, was unter dem Strich steht“, erklärte Kovač. Sein Ex-Klub Wolfsburg scheint dabei ein dankbarer Gegner: Seit Mitte März gab es bei den Niedersachsen genauso viele offenbar handfeste Trainingsstreitigkeiten wie Punktgewinne, nämlich genau einen.
Der BVB kann sich freilich nicht darauf verlassen, dass die Wölfe schon die Punkte im Ruhrgebiet abliefern werden. „Es geht darum, dass wir dieselbe Energie an den Tag bringen wie in den letzten Spielen. Es geht auch darum, dass wir die Spiele schneller entscheiden und es nicht so spannend machen wie gegen Hoffenheim“, mahnte Kovač.
Personell hat der Chefcoach dabei eine reichhaltige Auswahl, auch wenn Schwarzgelb aller Voraussicht nach erneut auf Angreifer Maximilian Beier verzichten muss, wie Kovač mitteilte.
Sabitzer steht dem BVB wieder zur Verfügung
Der gegen Hoffenheim verletzte Pascal Groß kehrt in den Kader zurück, auch der seit Mitte März ausgefallene Marcel Sabitzer soll sein Comeback als Option von der Bank geben. „Er wird sicher nicht von Beginn an spielen, aber mit seiner Erfahrung, Qualität, Energie und Aggressivität werden wir ihn in den nächsten zwei, drei Spielen brauchen“, kündigte Kovač zum österreichischen Nationalspieler an.
Durch das Comeback von Groß, der auf der Sechs mit Felix Nmecha gesetzt sein dürfte, bietet sich ein Großkampf um die Startplätze in der Dreierkette. „Wir haben die Qual der Wahl in der Innenverteidigung mit Emre Can, Waldemar Anton, Niklas Süle und Ramy Bensebaini“, freute sich Kovač, der den Ausfall von Nico Schlotterbeck bisher gut kompensieren konnte.
Die voraussichtliche BVB-Aufstellung gegen Wolfsburg
Kobel – Süle, Can, Anton – Ryerson, Groß, Nmecha, Svensson – Brandt, Adeyemi – Guirassy
Can war gegen Hoffenheim ins Mittelfeld gerückt, fühlt sich diese Saison als Abwehrmann aber deutlich wohler. Ein freiwilliger Verzicht auf den Kapitän scheint eher unwahrscheinlich. „Wir haben unsere Überlegungen, die werde ich niemandem verraten. Das habe ich noch nicht entschieden, aber am Samstag um 18.30 Uhr wissen alle Bescheid“, schmunzelte Kovač bei der Frage nach der Position von Can.
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BVB droht eine Gelbe Gefahr
Ein Thema, dem der Chefcoach in der Aufstellung Beachtung schenken könnte: Mit Anton, Can, Groß, Serhou Guirassy und Julian Ryerson haben gleich fünf Stammspieler vier Gelbe Karten auf dem Konto.
Im Saisonfinale drohen also mehrere Sperren. Gut möglich, dass dies bei engen Entscheidungen über die Startelf eine Rolle spielt. Ganz ohne Sperren wird der BVB mutmaßlich nicht bis zum 34. Spieltag durchkommen, Ziel muss es sein, dass nicht mehrere Schlüsselspieler auf einmal fehlen.
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