Red-Bull-Mann im Fokus

Oliver Mintzlaff – der Mann mit der klaren Kante entscheidet über Klopp mit

Geschäftsführer Oliver Mintzlaff führt Red Bull top professionell, aber auch mit harter Hand. Bei den DFB-Verhandlungen um Jürgen Klopp nimmt er eine wichtige Rolle ein.

Wenn es bei Red Bull um Sport geht, geht kein Weg vorbei an Oliver Mintzlaff. Der Workaholic weilte am Wochenende beim Formel-1-Rennen in Silverstone. Gleichzeitig beschäftigte er sich notgedrungen mit dem Transfer von Jürgen Klopp vom „Head of Global Soccer“ bei RB zum Bundestrainer.

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Der vormalige Geschäftsführer von RB Leipzig wechselte nach dem Tod von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz im November 2022 ins Top-Management des Imperiums. Dort arbeitet der 50-Jährige mit klarer Kante in einer Führungstroika als CEO Corporate Projects and Investments. Der als sehr ungeduldig bekannte Mintzlaff versteht sich auf strategische Planung. Sein größter Coup: die Verpflichtung von Klopp vor anderthalb Jahren. Vordringliches Ziel des enorm ehrgeizigen ehemaligen Mittel- und Langstreckenläufers: der deutsche Meistertitel mit RB Leipzig und der Angriff auf die europäische Spitze.

Klopps Wechsel zum DFB wäre für Mintzlaffs Planungen ein Rückschritt

Der beabsichtigte Wechsel von Klopp zum DFB ist deshalb ein arger Rückschritt in Mintzlaffs Planungen. Zuletzt hatte der gebürtige Bonner gemeinsam mit Klopp die Ablösung von Trainer Ole Werner vorangetrieben. Der jüngst geschasste Leipziger Ex-Trainer war okay für das vergangene Übergangsjahr, schien aus Sicht beider aber nicht das Zeug zu haben, RB Leipzig ganz nach vorn zu bringen und Spieler zu entwickeln.

Das hätte er Julian Nagelsmann zugetraut. Dass er den späteren Bundestrainer im Sommer 2021 für die von ihm sehr geschickt ausgehandelte Rekordablöse von 25 Millionen Euro zum FC Bayern ziehen ließ, hat Mintzlaff im Nachhinein sehr geärgert. Er bezeichnete den Trainertransfer rückblickend als „eine der größten Fehlentscheidungen“ seiner Managerkarriere.

Wontorra, Müller & Co. – Moderatoren und Experten bei der WM 2026

Esther Sedlaczek (ARD) – Moderation im Stadion:
Sedlaczek ist das Gesicht der ARD-Sportschau und übernimmt bei der WM 2026 die Live-Moderation direkt aus den Stadien in den USA, Kanada und Mexiko. Die gebürtige Münchnerin gehört seit Jahren zu den bekanntesten Sportmoderatorinnen Deutschlands und ist aus der Fußball-Berichterstattung nicht mehr wegzudenken.
Bastian Schweinsteiger (ARD) – Leit-Experte:
Schweinsteiger ist der prominenteste Experte der ARD bei der WM 2026 und analysiert die Spiele direkt aus den Stadien. Der Weltmeister von 2014 gilt als einer der renommiertesten Fußball-Experten im deutschen Fernsehen. Seit seinem Karriereende 2019 ist er festes Gesicht der ARD-Sportschau und begeistert mit tiefgründigen taktischen Analysen an der Seite von Esther Sedlaczek.
Alex Schlüter (ARD) – Reporter aus dem DFB-Quartier:
Schlüter berichtet für die ARD exklusiv aus dem Quartier der deutschen Nationalmannschaft und liefert Hintergrundberichte sowie Interviews direkt aus dem DFB-Camp. Der Moderator und Reporter ist bekannt aus der Sportschau und dem WDR. Mit seiner nahbaren Art bringt er die Fans nah ans DFB-Team heran.
Lea Wagner (ARD) – Studio-Moderation Primetime:
Wagner moderiert die WM-Primetime-Sendungen aus dem ARD-Studio in Köln und ist damit das Gesicht der Abend-Berichterstattung. Die junge Moderatorin hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe in der Sportschau etabliert und überzeugt mit souveränem Auftreten und Fußball-Kompetenz. Bei der WM 2026 führt sie durch die Vorberichterstattung und Zusammenfassungen der Abendsendungen.
Wontorra, Müller & Co. – Moderatoren und Experten bei der WM 2026

Mintzlaff arbeitete nach einem Engagement als Marketingmann bei Puma für die Beratungsagentur Ferber Marketing des Ehemanns der Schlagersängerin Andrea Berg im schwäbischen Großaspach. Dort betreute er unter anderem Ralf Rangnick, den er später zu RB Leipzig holte, und Mario Gomez, inzwischen ebenfalls für Red Bull an der Seite von Klopp tätig.

Adidas-Aufsichtsratsmitglied Mintzlaff ist international eng vernetzt und Vorstandsmitglied der einflussreichen European Football Clubs (EFC). Er gehörte 2023 der „Taskforce Nationalmannschaft“ an, die er aus Protest gegen die Verpflichtung von Andreas Rettig verließ.

Rubriklistenbild: © Jacob King/dpa

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