Europa-League-Held auf Abwegen
Paukenschlag bei Ex-Eintracht-Trainer Glasner – Transfer offenbar beschlossen
Oliver Glasner, der frühere Eintracht-Trainer, verursacht zurzeit Wirbel. Anscheinend wird demnächst ein Transfer vorbereitet.
London – Er wurde von den Fans geschätzt, geliebt, schier verehrt. Oliver Glasner ist in der Historie von Eintracht Frankfurt fest verankert, gewann er doch 2022 mit den Adlern sensationell die Europa League. Im Februar heuerte der Österreicher bei Crystal Palace an – und das überaus erfolgreich. Nach Triumphen in FA-Cup und Community-Shield komponierten ihm die Anhänger gar einen eigenen Weihnachtshit. Nun aber der Schock: Glasner steht in London wohl vor dem Aus.
Der spanische Radiosender Cadena SER vermiest den Fans von Crystal Palace jetzt die weihnachtliche Stimmung. Es soll mittlerweile klar sein, dass Glasner nach der Saison 2025/26 aufhört. Der Kontrakt des 51-Jährigen läuft aus, im Klub macht sich jeder für eine Verlängerung stark. Genau diese Verlängerung gibt es allerdings nicht, so der Bericht aus Spanien.
Transfer-Hammer um Ex-Eintracht-Trainer Glasner: Aus bei Crystal Palace beschlossen?
Auf die genauen Beweggründe wird nicht eingegangen, doch möglicherweise hängt die Entscheidung des ehemaligen Frankfurters mit Offerten einiger Spitzenklubs zusammen. Glasner gilt in der Premier League derzeit als einer der begehrtesten Trainer überhaupt, seine Klasse hat sich bis ganz nach oben herumgesprochen.
Schon Anfang Dezember wurde darüber spekuliert, ob vielleicht ein Wechsel zum FC Liverpool anstehen könnte. Zum damaligen Zeitpunkt war allerdings noch nicht klar, dass sich Glasner gegen eine Verlängerung bei Crystal Palace entscheiden soll. Da die Reds seit Monaten kriseln, sitzt Trainer Arne Slot nicht fest im Sattel.
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Bei Crystal Palace möchte man den Kampf um den Erfolgstrainer noch nicht aufgeben. Sollte sich Glasner nicht umstimmen lassen, das berichtet die spanische Marca, hat der Klub wohl ein Auge auf Jose Bordalas geworfen. Der Wunschkandidat ist aktuell Coach des FC Getafe. Die Sun übrigens hat sich ebenfalls in den Transfer-Poker um Glasner eingeschaltet und will einen weiteren Interessenten kennen.
Der FC Chelsea soll demnach seine Fühler nach Glasner ausgestreckt haben, der von der Sun als „einer der besten Trainer Europas“ bezeichnet wird. Der ehemalige Frankfurt-Trainer also weiß: Die letzten Jahre haben Begehrlichkeiten geweckt. Wenn die ganz Großen anklopfen, müssen die Adler eben kapitulieren. In diesem Fall die aus London. (is)
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