Gladbach-Star
Pléa strebt nach Bremen-Hattrick persönlichen Rekord an
Alassane Pléa durchbricht seine Torlosigkeit mit einem Hattrick und hat die Möglichkeit, seinen eigenen Rekord bei Borussia Mönchengladbach zu brechen.
Mönchengladbach – Alassane Pléas Rückkehr in die Startelf hätte kaum erfolgreicher verlaufen können. Der 32-Jährige avancierte zum Unterschiedsspieler für Borussia Mönchengladbach.
Pléa brilliert bei Gladbach-Sieg in Bremen
Das turbulente Auswärtsspiel gegen Werder Bremen endete mit einem 4:2-Erfolg für Borussia, da Pléa einen Hattrick erzielte (7., 27., 48.) und den letzten Treffer von Tim Kleindienst (81.) vorbereitete.
Mit seinen Toren beendete Pléa eine längere Durststrecke. Seit dem 2:1-Erfolg gegen 1899 Hoffenheim am 21. Dezember hatte der offensive Mittelfeldspieler nicht mehr gejubelt und lediglich Vorlagen gegen den VfL Wolfsburg (1:5) und den 1. FC Heidenheim (3:0) geliefert.
Der Ballkünstler zeigte sich in Bremen zudem als Wiederholungstäter mit seinem Hattrick. Bereits am 10. November 2018, in seiner ersten Saison für Gladbach, erzielte Pléa im Weserstadion einen Dreierpack (3:1), der bis dahin sein einziger in der Bundesliga war.
Ein Zeichen im Konkurrenzkampf mit Stöger
Am Samstagnachmittag setzte Pléa nicht nur ein deutliches Zeichen im Duell mit Kevin Stöger um den Stammplatz hinter Tim Kleindienst, sondern festigte auch seine Position in der vereinsinternen Torschützenliste.
Pléa belegt seit Monaten den zweiten Platz hinter Kleindienst, der gegen den SV Werder seinen 15. Saisontreffer erzielte. Sein französischer Offensivpartner hatte zuvor sechs Tore erzielt und erhöhte seine Bilanz auf neun.
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Damit jagt Pléa seine persönliche Bestleistung, die er 2018/19 mit zwölf Bundesligatoren aufgestellt hatte. In den Spielzeiten 2019/20 und 2021/22 erzielte er jeweils zehn Tore, während er 2020/21 sechsmal erfolgreich war.
Unter Daniel Farke erzielte Pléa in der Saison 2022/23 insgesamt nur zwei Bundesligatore, nach der Übernahme durch Gerardo Seoane steigerte er seine Ausbeute 2023/24 auf sieben Treffer. Unter dem Schweizer Trainer traf Pléa nun so häufig wie zuvor nur unter Marco Rose.
Kann Pléa in Gladbach einen neuen Rekord aufstellen?
Gladbach sucht nach einem zweiten verlässlichen Torschützen, da Kleindienst die Last nicht alleine tragen soll. Robin Hack hat sich in den letzten Wochen als potenzieller Ersatz herauskristallisiert, mit Pléa wäre Borussia für das Saisonfinale gut aufgestellt.
Nach der Länderspielpause stehen noch acht Spiele an, in denen Gladbach mindestens um einen einstelligen Tabellenplatz kämpfen wird. Möchte Pléa einen neuen persönlichen Rekord aufstellen, müsste er in jedem zweiten Spiel treffen. Sollte gleichzeitig die Rückkehr nach Europa gelingen, würde der Routinier seinen Status als Ikone bei Borussia weiter festigen.
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