Welche Fans zahlen am meisten?
Preise für Dauerkarten der Bundesliga: FC Bayern im Mittelfeld – Neuling führt Liste an
Die Bundesligisten können sich auch in dieser Spielzeit über einen hohen Zuschauerandrang freuen. Je nach Verein müssen Anhänger unterschiedlich viel für ihre Saisontickets bezahlen.
München – Endlich wieder Bundesliga. Dass bei den Fans große Vorfreude zum Saisonstart herrschte, beweist ein Blick auf die Zuschauerauslastungen des ersten Spieltags. Um alle Heimspiele verfolgen zu können, wird der Geldbeutel der treuesten Anhängerschaft – je nach Standort – unterschiedlich stark strapaziert. Der FC Bayern wird bei den Dauerkartenpreisen gleich in zwei Kategorien deutlich übertroffen.
Von Wolfsburg bis Mönchengladbach: Gut besuchter Bundesliga-Auftakt
39.273 Zuschauende fanden sich im Schnitt für die ersten neun Partien der neuen Spielzeit in den Stadien ein. Dies entspricht einer durchschnittlichen Auslastung von 94,1 %. Das Gastspiel der Münchner in Wolfsburg war selbstredend ausverkauft, ebenso wie die Heimspiele des FC Augsburg, des SC Freiburg, von Borussia Mönchengladbach und das Topspiel zwischen dem BVB und Eintracht Frankfurt.
Den einzigen negativen Ausreißer bildet die TSG Hoffenheim. Lediglich 18.503 (Auslastung 61 %) sahen das Duell mit Aufsteiger Holstein Kiel.
Wer zahlt am meisten? Zwei Aufsteiger im Dauerkarten-Ranking weit oben
Um bei jeder Partie des Herzensclubs einen sicheren Platz zu haben, ist mit Blick auf die Beliebtheit der Liga auch die Nachfrage nach Dauerkarten entsprechend hoch. Bei der Preisgestaltung ergeben sich hierbei überraschende Differenzen. Alle genannten Preise beinhalten dabei keine Ermäßigungen für Personengruppen wie Rentner, Studierende oder Vereinsmitglieder.
| Verein | Günstigste Sitzplatzdauerkarte (ohne Rabatte und Ermäßigungen) |
|---|---|
| Holstein Kiel | 560 € |
| Union Berlin | 518 € |
| Borussia Dortmund | 474 € |
| FC St. Pauli | 456 € |
| Eintracht Frankfurt | 455 € |
| Borussia Mönchengladbach | 440 € |
| SC Freiburg | 429 € |
| FC Bayern München | 400 € |
| FC Augsburg | 399 € |
| VfB Stuttgart | 395 € |
| 1. FC Heidenheim | 380 € |
| FSV Mainz 05 | 379 € |
| Bayer Leverkusen | 365 € |
| Werder Bremen | 360 € |
| RB Leipzig | 350 € |
| VfL Bochum | 262 € |
| TSG Hoffenheim | 262 € |
| VfL Wolfsburg | 250 € |
| Quelle: sport1.de |
Somit zeigt sich, dass man ausgerechnet bei Aufsteiger Holstein Kiel den höchsten Mindestbetrag zahlen muss, um sicher auf seinem Sitzplatz die Spiele der Störche verfolgen zu können. Auch der FC St. Pauli spielt als Aufsteiger bei den Sitzplatzpreisen in der Spitzengruppe mit. Die Fans der Kieler richteten sich jüngst mit einem offenen Brief an die Vereinsführung, in der sie die Preispolitik scharf kritisierten.
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Im gesicherten Mittelfeld folgen dann einige Schwergewichte mit immensen Auslastungen und Stadionkapazitäten. So liegt etwa die Preisspanne zwischen Eintracht Frankfurt und dem Rekordmeister Bayern München bei 455 bis 400 €. Wer in der Allianz Arena eine der begehrten Jahreskarten ergattern kann, ist mit 23,53 € pro Spiel dabei.
Schlusslicht dieser Kategorie bildet der Werksverein aus Wolfsburg. Hier gibt es Bundesliga vom Sitzplatz schon für 14,70 € pro Partie zu bestaunen.
Stehplatzdauerkarten der Bundesligisten: Für 10 Euro in die Münchner Südkurve
Nicht minder interessant ist ein Blick auf die günstigsten Stehplatzdauerkarten, sind die Kurven doch die Stimmungszentren der Stadien und für viele Gelegenheitsbesucher ein Anreiz bei einem Bundesliga-Spiel vorbeizuschauen.
| Verein | Günstigste Stehplatzdauerkarte (ohne Rabatte und Ermäßigungen) |
|---|---|
| Holstein Kiel | 272 € |
| Borussia Dortmund | 258 € |
| VfL Bochum | 246 € |
| RB Leipzig | 245 € |
| VfB Stuttgart | 240 € |
| SC Freiburg | 235 € |
| Borussia Mönchengladbach | 230 € |
| Werder Bremen | 222 € |
| Union Berlin | 221 € |
| FC Augsburg | 219 € |
| FC St. Pauli | 213 € |
| Bayer Leverkusen | 210 € |
| Eintracht Frankfurt | 190 € |
| FSV Mainz 05 | 189 € |
| 1. FC Heidenheim | 175 € |
| FC Bayern München | 170 € |
| VfL Wolfsburg | 160 € |
| TSG Hoffenheim | 150 € |
| Quelle: diefalsche9.de |
122 € trennen dabei die günstigste Karte in Hoffenheim (150 €) und die teuerste in Kiel (272 €) – in dieser Kategorie also ebenfalls Spitzenreiter. Auffällig weit unten liegt hier der FC Bayern. Mit einer Stehplatzdauerkarte wird der Besuch der Spiele in der Südkurve (und Teilen der Nordkurve) bereits für umgerechnet 10 € pro Bundesligaspiel ermöglicht. (nki)
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