Was passiert mit Upamecano?
Real Madrid bringt Bayern durch überraschende Transfer-Wende in große Schwierigkeiten
Real Madrid verabschiedet sich überraschend aus dem Transferpoker um einen Abwehr-Star. Für den FC Bayern bedeutet dies eine brisante Konstellation.
München – Unerwarteter Konter von Real Madrid auf dem Transfermarkt! Einem Medienbericht zufolge haben sich die Königlichen aus dem Rennen um Liverpools Abwehr-Star Ibrahima Konaté verabschiedet. Eine überraschende Entscheidung, die auch unmittelbare Auswirkungen auf die Transferpläne des FC Bayern haben dürfte.
Konaté, dessen Vertrag an der Anfield Road im kommenden Sommer ausläuft, galt lange als Wunschlösung der Madrilenen. Doch nun soll laut dem in der Regel gut informierten Portal The Athletic das Interesse in die Dienste des Franzosen plötzlich erloschen sein. Dem Bericht zufolge soll Real den FC Liverpool erst vor kurzem informiert haben, dass ein ablösefreier Wechsel nächstes Jahr nicht weiterverfolgt wird.
Real Madrid bringt Bayern mit überraschender Transfer-Wende in akute Bedrängnis
Die eher unerwartete Kehrtwende seitens Real dürfte jedoch keine guten Nachrichten für den FC Bayern bedeuten. Dem spanischen Hauptstadtklub wird nämlich seit längerer Zeit verstärktes Interesse an Bayerns Abwehr-Star Dayot Upamecano nachgesagt. Nun könnte Madrid die Bemühungen, den Franzosen von einem Wechsel zu überzeugen, intensivieren.
Der deutsche Rekordmeister wurde zuletzt nicht müde zu betonen, den Vertrag von Upamecano, der ebenfalls zum nächsten Sommer ausläuft, langfristig zu verlängern. Beide Seiten pflegen ein gutes Verhältnis und befinden sich aktuell in Gesprächen – eine Einigung ist allerdings noch nicht in Sicht. Reals Absage-Manöver gegenüber Liverpool dürfte den Druck auf die Münchner nun weiter anwachsen lassen.
Vereinzelte Coups und viele Flops: Max Eberls Transferbilanz spricht Bände




Fest steht: Real braucht für die Zukunft dringend Verstärkung im Abwehrbereich. Nur Éder Militão, Dean Huijsen und Raúl Asencio stehen über die kommende Saison hinaus sicher im Kader, während die Zukunft von David Alaba und Antonio Rüdiger ungeklärt bleibt. Aus Sicht der Bayern ist die Lage verzwickt.
Einerseits steigt der Druck, mit Upamecano zu verlängern, mehr denn je. Andererseits fällt mit Real der wohl gefährlichste Konkurrent um Konaté aus dem Rennen, der in den vergangenen Wochen auch als möglicher Upamecano-Nachfolger gehandelt wurde. Es könnte allerdings auch zu einem Domino-Effekt kommen.
Denn auch Liverpool braucht unabhängig von Konatés Entscheidung einen Innenverteidiger – Namen wie Marc Guéhi und Nico Schlotterbeck sollen auf mehreren Listen stehen, auch auf der von Bayern-Boss Max Eberl. Sollte sich Upamecano zu Real orientieren, die Reds mit Konaté verlängern und zusätzlich einen Innenverteidiger holen, droht den Bayern mal wieder ein chaotischer Transfersommer. Klar ist: Die Vertragsverlängerung mit Upamecano dürfte auf der Prio-Liste von Eberl erneut ein Stück nach oben gewandert sein. (kus)
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