Vergeblicher Kampf
Rummenigge enthüllt kurz vor CL-Kracher gescheiterten Bayern-Wechsel von PSG-Star
Vor dem CL-Duell gegen PSG beichtet Ex-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge eine Transferpleite. Ausgerechnet ein Paris-Star stand auf dem Wunschzettel.
Es ist das Spiel der Spiele, die Begegnung, die von Fußballfans weltweit herbeigesehnt wurde. Der Haken: Es ist noch gar nicht das Finale. Paris St. Germain und der FC Bayern stehen sich am Dienstagabend (alle TV-Infos hier) im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegenüber. Hier lässt sich die Partie im Live-Ticker verfolgen. Auch Karl-Heinz Rummenigge fiebert der Begegnung entgegen und drückt dem FCB natürlich beide Daumen.
Der ehemalige Vorstandsvorsitzende verriet ausgerechnet vor dem großen Showdown: Bei Paris St. Germain gibt es einen Kicker, den er sehr gerne auf bayrischer Seite sehen würde. Im Interview mit t-online mahnt er: „Die beiden Spiele gegen PSG werden uns alles abverlangen. Jeder muss in Topform sein und die Mannschaft muss genau das, was sie beim 2:1-Sieg in der Ligaphase in Paris gezeigt hat, wiederholen – in beiden Partien.“
Ex-Bayern-Boss Rummenigge beichtet Transferpleite bei PSG-Star Doué
Und dann gibt der 70-Jährige zu: Doué, der gefällt ihm. „Den hätten wir gerne verpflichtet, er hätte uns sehr gut zu Gesicht gestanden. Aber er hat sich für Paris entschieden, weil er in seiner französischen Heimat bleiben wollte. Wir werden auch in der Zukunft mal den ein oder anderen Spieler nicht kriegen, weil woanders vielleicht mehr Geld gezahlt wird. Das muss man akzeptieren und ist Teil des Geschäfts. Wie man sieht, können trotzdem sowohl Paris als auch wir sehr ordentlich damit leben.“
Und auch Ousmane Dembélé, der bei Borussia Dortmund zum Star gereift war, hätte an der Isar landen können, wie Rummenigge verrät. „Bei Dembélé war ich noch selbst mit dabei. Wir und vor allem unser damaliger Sportdirektor Michael Reschke wollten ihn unbedingt verpflichten, aber leider ist uns damals Dortmund zuvorgekommen.“
FCB-Offensive stärker, Enrique schlägt Kompany – Bayern und PSG im Head-to-Head




Das Kapitel BVB war schnell wieder beendet, als die größeren Klubs anklopften. Rummenigge: „Das war ein wunderbarer Spieler, aber wie man gesehen hat, ist er bei Dortmund auch schnell wieder Richtung Barcelona abgewandert. Er ist ohne Frage ein sehr guter Spieler, der aber auch gut geführt werden muss.“
Nun muss der FC Bayern mit dem vorhandenen Material in der Offensive auskommen – und das könnte stärker nicht sein. Harry Kane, Michael Olise und Luis Diaz lehren sämtlichen Abwehrreihen Europas das Fürchten. Auch Jamal Musiala kommt seiner Bestform immer näher. Und sollten die Münchner PSG am Ende aus dem Wettbewerb schießen, dürfte auch Rummenigge nicht mehr an die geplatzten Transfers denken. (is)
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