Am Rande der Infinity League
Wegen Goretzka: Rummenigge kritisiert Ex-Bayern-Trainer Tuchel scharf
Karl-Heinz Rummenigge äußert scharfe Kritik an Ex-Bayern-Trainer Thomas Tuchel und lobt Leon Goretzka für seine professionelle Haltung.
München – Am Rande der Infinity League in München nutzte Karl-Heinz Rummenigge die Gelegenheit, um deutliche Worte in Richtung des Ex-Bayern-Trainers Thomas Tuchel zu richten. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München kritisierte Tuchel scharf für dessen Umgang mit Mittelfeldspieler Leon Goretzka.
Rummenigge mit Kritik an Ex-Bayern-Coach Tuchel
Rummenigge machte klar, dass es nicht die Klub-Offiziellen, sondern Tuchel war, der Goretzka nicht mehr im Team sehen wollte. „Ich möchte auch klarstellen, dass, wann war es, 2023, als wir den Sommertransfermarkt gemacht haben, dass es kein Offizieller von Bayern München war, sondern der damalige Trainer, der ihn nicht mehr bei Bayern München sehen wollte“, betonte Rummenigge.
Die Situation wurde durch regelmäßige Aussagen an die Medien zusätzlich erschwert. Rummenigge bezeichnete dies als „doppelt schwierig“ und hob hervor, dass sich bis heute kein Vereinsverantwortlicher negativ über Goretzka geäußert habe. Tuchel hingegen hatte bereits nach wenigen Monaten im Amt einen defensiven Mittelfeldspieler gefordert, was zu Spannungen innerhalb des Teams führte. Diese Forderung nach einer „Holding Six“ wurde in den Medien breit diskutiert und trug zur Unruhe bei.
Trotz der schwierigen Umstände entschied sich Leon Goretzka gegen einen Wechsel und blieb beim FC Bayern. Rummenigge zeigte sich beeindruckt von Goretzkas professioneller und kluger Handhabung der Situation. „Ich finde es toll, wie sich Leon jetzt zurück in den Fokus katapultiert hat. Es freut mich, weil ich finde, er hat es sich auch verdient“ lobte Rummenigge.
Rummenigge lobt Goretzka
„Das, was man ihm da zum Teil zugemutet hat, hat er angenommen und hat sich dann trotzdem jetzt durchgesetzt. Und ich kann mir vorstellen, im Moment ist er total happy“, so Rummenigge weiter.
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Während Tuchels Forderungen nach einem neuen Spielertypus für Unruhe sorgten, bewies Goretzka, dass er durch Durchhaltevermögen und starke Leistungen seinen Platz im Team mehr als verdient hat. Diese Episode zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass Spieler und Trainer in einem Verein an einem Strang ziehen, um sowohl individuelle als auch kollektive Erfolge zu erzielen. (smr)
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