Hinspiel-Sieg gegen Arsenal
Seitenhieb gegen Mbappé, Messi und Neymar? PSG-Star verrät Erfolgsgeheimnis
Die Aussichten von Paris Saint-Germain auf den Champions-League-Sieg waren wohl nie besser als in dieser Spielzeit. Was ist der Grund dafür?
London – Paris Saint-Germain hat im Halbfinale der Champions League gegen den FC Arsenal erfolgreich vorgelegt. Die Mannschaft von Trainer Luis Enrique setzte sich im Hinspiel im Emirates Stadium am Dienstagabend mit 1:0 durch.
Ousmane Dembélé verschafft PSG gegen Arsenal einen Vorteil
Den Siegtreffer erzielte der frühere Dortmunder Ousmane Dembélé bereits in der vierten Minute. Der 27-jährige Offensivspieler, den Luis Enrique seit geraumer Zeit vorwiegend als Mittelstürmer einsetzt, markierte damit bereits sein 33. Pflichtspieltor in dieser Saison.
Dembélé ist einer der Spieler, die vom Abgang Kylian Mbappés profitiert zu haben scheinen. Ohne Mbappé, aber auch ohne Lionel Messi und Neymar, die PSG bereits 2023 verließen, läuft es bei den Parisern harmonischer, erfolgreicher.
PSG-Star Achraf Hakimi: „Wir sind wie eine Familie“
Achraf Hakimi, der seit 2021 bei PSG unter Vertrag steht und noch gemeinsam mit Mbappé, Messi und Neymar vergeblich um den Champions-League-Titel spielte, erklärte nach dem Hinspiel-Sieg gegen Arsenal beim TV-Sender CBS Sports: „Die größte Veränderung zu vorher ist, dass wir jetzt ein Team sind. Wir laufen füreinander, wir sind wie eine Familie.“
Der Architekt des Erfolgs ist vor allem Coach Luis Enrique. „Er leistet einen fantastischen Job“, schwärmte Hakimi. „Er hat ein richtig gutes Team geschaffen“, so der Rechtsverteidiger, der von 2018 bis 2020 auf Leihbasis beim BVB aktiv war, weiter.
Luis Enrique schreckt vor unpopulären Entscheidungen nicht zurück. In der Ligaphase etwa, als PSG schon einmal auf Arsenal traf, strich der Spanier Dembélé wegen disziplinarischer Gründe aus dem Kader. Die Aktion trug Früchte, denn sie war in gewisser Weise die Initialzündung für Dembélés rasanten Formanstieg.
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PSG mit guter Aussicht aufs Champions-League-Finale
„Wir treten wie elf Angreifer und elf Verteidiger auf“, lobte Hakimi die Leistung seiner Mannschaft. Auch Mittelfeldspieler Vitinha betonte nach dem 1:0 in London: „Der Schlüssel war das Team.“
Ob es bei PSG endlich für den ganz großen Wurf reicht? Nach dem Hinspiel-Erfolg stehen die Pariser zumindest mit einem halben Bein im Finale, das am 31. Mai in der Münchner Allianz Arena stattfindet. Die Chancen schienen jedenfalls selten so gut zu sein wie in dieser Saison.
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