Abschied von Barça

Nach 14 Saisons: FC Barcelona verabschiedet Kapitän

Der FC Barcelona ließ den Vertrag von Kapitän Sergi Roberto auslaufen. Die Barça-Legende soll offiziell Abschied nehmen. Wohin es wohl geht?

Barcelona – Sergi Roberto entstammt FC Barcelonas Jugendakademie ‚La Masia‘, dort reifte er zum Profi. Stolze 373 Pflichtspiele bestritt der Katalane seit seinem Debüt im Jahr 2010 für die erste Mannschaft Barças. Neben sieben spanischen Meisterschaften gewann er außerdem zweimal die Champions League und führte Barcelona in der abgelaufenen Saison sogar als Kapitän aufs Feld.

Sergi Roberto nimmt Abschied vom FC Barcelona

Doch Sergi Roberto erhält bei Barça keinen neuen Vertrag, der Ende Juni ausgelaufene Kontrakt bleibt unverlängert. Wie die beiden katalanischen Zeitungen Mundo Deportivo und Sport unisono vermelden, wird Sergi Roberto am kommenden Dienstag (13. August) offiziell vom FC Barcelona verabschiedet. Nach 14 Spielzeiten verlässt der 32-Jährige Barça.

Sergi Roberto verlässt den FC Barcelona.

Dabei war seit dem Ende der vergangenen Saison unklar, wie es mit Sergi Roberto weitergehen würde. Obwohl der Vertrag des Routiniers, der sowohl als Rechtsverteidiger als auch im Mittelfeld eingesetzt werden kann, auslief, gab es seitens des FC Barcelona keine Stellungnahme und keine Verabschiedung. Es schien, als würde sich Barça doch noch die Tür für eine mögliche Vertragsverlängerung offen halten.

Flick äußerte sich trocken zu Sergi Roberto

Als Hansi Flick als neuer Trainer in Barcelona vorgestellt wurde, wurde er im Rahmen einer Pressekonferenz auf Sergi Roberto angesprochen. „Im Moment ist er kein Spieler von Barça“, sagte Flick lediglich und äußerte sich darüber hinaus nicht weiter zur Situation der Klub-Legende.

Wohin es Sergi Roberto nach dem Aus in Barcelona ziehen wird, ist noch offen. Laut dem italienischen Transferexperten Fabrizio Romano bekundet die AC Florenz Interesse, außerdem soll Ajax Amsterdam bereits vor Wochen Kontakt zu Sergi Roberto aufgenommen haben. Für die Barça-Ikone scheint es wohl mehrere Optionen zu geben – auch in der Bundesliga? Das wird sich zeigen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Javier Borrego

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