Kompany mit Überzeugungsarbeit
Díaz-Wechsel zum FC Bayern? Anzeichen verdichten sich
FCB-Transferziel Luis Díaz fehlte beim ersten Saison-Testspiel des FC Liverpool gegen Stoke City. Derartige Maßnahmen sind meist ein eindeutiges Zeichen.
Liverpool/München – Bei Liverpools 5:0-Testspiel-Sieg gegen Stoke City wurde der kolumbianische Offensivspieler Luis Díaz am Sonntag nicht eingesetzt. Während der ehemalige Wunschspieler des FC Bayern, Florian Wirtz, in der Startelf stand, fehlte Díaz komplett im Aufgebot von Chefcoach Arne Slot. Im Profifußball ein unmissverständliches Signal: Der Spieler wird als Verkaufskandidat gesehen, man möchte deswegen jegliches Verletzungsrisiko vermeiden.
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Die Vereine nähern sich im Transferpoker an
An der Säbener Straße arbeitet man gleichzeitig offenbar intensiv am aktuellen Wunschtransfer. Wie übereinstimmend berichtet wird, sollte kurzfristig ein neues Angebot in Höhe von bis zu 75 Millionen Euro nach Liverpool gesendet werden. Die zweite Offerte in der vergangenen Woche über kolportierte 67,5 Millionen Euro wurde von den Verantwortlichen des amtierenden englischen Meisters noch abgelehnt.
Nachdem man sich in Liverpool - nicht ganz unähnlich dem Verhalten des VfB Stuttgart im Transferpoker um Nick Woltemade - zunächst noch gegen Verhandlungen gesträubt hat, kommt nun in die Causa Díaz neuer Schwung. Nachvollziehbar, denn die Nordengländer haben selbst schon in dieser Sommertransferperiode gewaltig - vor allem in die Offensive - investiert.
Liverpools gewaltiges Transfer-Minus erhöht FCB-Chancen
Mit den Verpflichtungen von Wirtz, seinem Leverkusener Teamkollegen Jeremie Frimpong, Hugo Ekitiké und Milos Kerkez hat der englische Rekordmeister bereits um die 300 Millionen Euro ausgegeben. Nach dem Transfer von Wirtz auf Rekordniveau sorgt nun der des Frankfurters Ekitiké, der bis zu 95 Millionen Euro kosten soll, für weiteren finanziellen Druck. Der Verkauf von Díaz könnte das gigantische Transfer-Minus etwas abschwächen.
Die Chancen für den FC Bayern auf eine verhältnismäßig kurzfristige Verstärkung in der eigenen ausgedünnten Offensive haben sich durch diese Entwicklung erheblich verbessert. So berichtet nun auch die BILD, bestätigt durch den italienischen Transfer-Insider Fabrizio Romano, dass ein baldiges persönliches Treffen zwischen den Verantwortlichen beider Klubs geplant ist.
Kompany überzeugt Díaz von Wechsel
Mit dem 64-fachen kolumbianischen Nationalspieler sollen sich Max Eberl & Co. bereits einig sein. Dieser würde an der Säbener Straße einen Vertrag bis 2030 unterschreiben und soll ein Jahresgehalt von rund 14 Millionen Euro pro Jahr kassieren. FCB-Chefcoach Vincent Kompany ist ein großer Befürworter dieses Deals, der 28-Jährige würde perfekt in sein Spielsystem passen. So konnte er Díaz auch in einem persönlichen Gespräch von einem Wechsel zum Rekordmeister überzeugen.
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