Kurzfristige Änderungen möglich

Trump erwägt Verlegung von WM-Spielen aus Sicherheitsgründen

Wird die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko chaotischer als erwartet? Donald Trump hat Spielverlegungen aus Sicherheitsgründen nicht ausgeschlossen.

Frankfurt – Muss die deutsche Nationalmannschaft sich bei der Weltmeisterschaft 2026 auf kurzfristige Änderungen gefasst machen? US-Präsident Donald Trump schloss am Donnerstag (25. September) bei einer Medienrunde im Weißen Haus Spielverlegungen nicht aus, sollte die Sicherheitslage dies erfordern. Das Turnier findet in den USA, Kanada und Mexiko statt, 78 der 104 Spiele werden allerdings in den Vereinigten Staaten ausgetragen.

US-Präsident Donald Trump (r.) mit FIFA-Präsident Gianni Infantino bei der Klub-WM 2025, die in den USA ausgetragen wurde.

Trump erklärte, er rechne damit, dass die WM „sicher“ ausgetragen werden könne. Sollte der jeweils festgelegte Austragungsort allerdings „auch nur ein bisschen gefährlich“ sein, würden die Spiele durch seine Regierung in andere Orte verlegt werden, kündigte der 79-Jährige an. Trump begründete seine Aussage mit der angeblich ausufernden Kriminalität in Städten wie Chicago. Dort sind allerdings keine WM-Spiele geplant.

US-Präsident Trump schließt Verlegung von Spielen bei der WM 2026 nicht aus

Stattdessen finden einige der Spiele in demokratischen Hochburgen wie Los Angeles, San Francisco und Seattle statt. In Los Angeles und Washington hatte Trump in den vergangenen Wochen bereits die Nationalgarde eingesetzt. Die Opposition wirft dem Präsidenten vor, das angebliche Kriminalitätswachstum in den Städten als Vorwand zu nutzen, um sein autoritäres Handeln zu rechtfertigen.

Die Weltmeisterschaft steigt im kommenden Jahr vom 11. Juni bis zum 19. Juli. Die deutsche Nationalmannschaft will nach den Turnieren 2018 (Russland) und 2022 (Katar) sportliche Wiedergutmachung betreiben. Bei beiden Endrunden war das DFB-Team in der Vorrunde gescheitert und kam somit seit dem WM-Triumph 2014 in Brasilien nicht mehr bis in die K.o.-Runde.

Karl war der Letzte: Diese deutschen Nationalspieler feierten ihr Debüt unter Julian Nagelsmann

Chris Führich feierte am 14. Oktober 2023 beim 3:1-Sieg gegen die USA sein Debüt für die Nationalmannschaft. Als dynamischer Flügelspieler des VfB Stuttgart überzeugte er mit Tempo und Technik. Seitdem durfte er öfters für den DFB auflaufen und wurde für die UEFA Euro 2024 nominiert.
Am 18. Oktober 2023 kam Kevin Behrens beim 2:2 gegen Mexiko zu seinem ersten Länderspieleinsatz. Damals noch bei Union Berlin unter Vertrag, wechselte er Anfang 2024 zum VfL Wolfsburg. Seitdem wurde er nicht mehr nominiert.
Marvin Ducksch debütierte am 18. November 2023 gegen die Türkei. Als torgefährlicher Angreifer von Werder Bremen wurde er in zwei Länderspielen eingesetzt. Trotz starker Leistungen im Verein blieb es bislang bei diesen Einsätzen.
Beim 0:2 gegen Österreich am 21. November 2023 feierte Robert Andrich sein Debüt für die Nationalmannschaft. Mit konstanten Leistungen bei Bayer Leverkusen etablierte er sich schnell im DFB-Kader und wurde für die EM 2024 nominiert.
Karl war der Letzte: Diese deutschen Nationalspieler feierten ihr Debüt unter Julian Nagelsmann

Das soll sich 2026 unbedingt ändern. In den jüngsten Länderspielen konnte die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann aber nicht restlos überzeugen. Nach der 0:2-Schmach gegen die Slowakei in der Qualifikation rutschte Deutschland sogar aus den Top 10 der FIFA-Weltrangliste, was gravierende Folgen für die Gruppen-Auslosung haben könnte. (mbo)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Allstar Picture Library Ltd

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