Einzelkritik zum Klassiker-Sieg
FC Bayern schlägt BVB – Superstar staubt Note 1 ab, Neuzugang kassiert die 5

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Manuel Neuer: Auf der Tribüne war diesmal nicht nur Ehefrau Anika, sondern auch der Sohnemann dabei. Konnte allerdings nicht beweisen, was Lothar Matthäus vor der Partie gesagt hatte: dass er in einen Jungbrunnen gefallen sei und genauso gut hält wie vor sechs oder sieben Jahren. Warum? Weil er kaum etwas anderes zu tun hatte, als im Spielaufbau behilflich zu sein. Beim Anschlusstreffer machtlos. Note: 3
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Sacha Boey: Der Dauerbrenner durfte auch im Clasico ran und machte seine Sache wieder nicht schlecht. Traute sich sogar ab und an nach vorne und hatte das 2:0 auf dem Fuß (32.). Dennoch gab es auch wieder Momente, in denen er Glück hatte oder Hilfe von Mitspielern brauchte. Note: 3
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Dayot Upamecano: Agierte im Sinne eines Abwehrchefs lange souverän und gewann die meisten der Duelle mit Serhou Guirassy, Pascal Groß und anderen. Stand dann aber vor dem 2:1 durch Julian Brandt gar nicht gut. Note: 3
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Jonathan Tah: Da vom BVB relativ wenig kam, war die Innenverteidigung eher im Spielaufbau gefordert. Dass Tah aber dennoch bissig ist, konnte man in der 41. Minute sehen, als er sich am sichtlich irritierten Karim Adeyemi im Mittelfeld regelrecht festbiss. Beim 2:1 fehlte es an Abstimmung mit Nebenmann Upamecano. Note: 3
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Konrad Laimer: Als Linksverteidiger hochmotiviert, oft am Ball und mit guten Wegen nach vorne und hinten. Dass er nicht der technisch beste Mann im Kader ist, sah man allerdings auch ab und an. Bekam später Gelb, weil er durch das Gesicht von Julian Ryerson wischte, und ließ die Flanke vor dem Anschlusstreffer zu. Note: 4
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Joshua Kimmich: Als Regisseur diesmal neben Aleksandar Pavlovic – der erste Distanzschuss der Münchner ging auf sein Konto (4.). Ließ sich aber auch immer wieder zurückfallen und half unter anderem Rechtsverteidiger Sacha Boey. Zum Vorbereiter des 1:0 wurde er mit einer passgenauen Ecke auf den Kopf von Harry Kane. Leistete sich später aber auch Unsicherheiten – wie den Fehlpass, der zur größten Dortmunder Chance führte. Note: 3
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Aleksandar Pavlović: Eine Unterredung mit Kompany (20.) war in der ersten Halbzeit die auffälligste Aktion des Mittelfeldmannes, der den Vorzug vor Leon Goretzka bekommen hatte. War auch nach 90 Minuten in diesem Clasico kein wesentlicher Faktor, aber machte auch keinen groben Fehler. Note: 3
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Michael Olise: Hatte in der dritten Minute nach einem schönen Spielzug die erste Bayern-Chance – und nach 35 Minuten das 2:0 auf den Fuß. War im Offensivspiel bestens eingebunden und oft Ideengeber, aber das Quäntchen Glück fehlte an diesem Samstag lange. Immerhin: In der 78. Minute war er nach einem Bellingham-Sekundenschlaf da und machte mit dem 2:0 den Deckel drauf. Note: 2
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Nicolas Jackson: Spielte anstelle von Serge Gnabry, der aufgrund von Adduktoren-Problemen passen musste. Tauchte aber meist ganz vorne auf, weil Harry Kane ihm der Vortritt überließ. War motiviert, offenbarte aber vor allem in puncto Robustheit Schwächen. Eigenwerbung sieht anders aus. Note: 5
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Luis Diaz: Hatte kaum Zeit, sich nach der Länderspielpause auf den Clasico vorzubereiten. War nahezu an jedem Angriff beteiligt, brauchte aber immer wieder zu lange, um wirklich gefährlich zu werden. Bezeichnend: wie er vor dem 2:0 von Waldemar Anton ohne Probleme abgedrängt wurde. Auch technische Probleme bei der Ballannahme waren eher ungewohnt für ihn. Note: 4
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VonHanna Raifschließen
Marius Eppschließen
Der FC Bayern distanziert Rivale Borussia Dortmund im direkten Duell auf sieben Punkte Vorsprung. Die Einzelkritik zum Klassiker.
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