Gerüchte um Wechsel

Top-Klubs forcieren anscheinend ablösefreien Transfer von Bayern-Star

Dayot Upamecano erregt Interesse bei mehreren Eliteklubs. Der FC Bayern strebt eine Vertragsverlängerung an, während Real Madrid und PSG einen Wechsel anvisieren.

München – Der FC Bayern München steht vor einer entscheidenden Phase in den Vertragsverhandlungen mit Dayot Upamecano. Der Innenverteidiger spielt eine herausragende Saison und hat sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Bayern-Defensive entwickelt. Doch während der Klub intensiv an einer Vertragsverlängerung arbeitet, zeigen europäische Top-Klubs wie Real Madrid und Paris Saint-Germain großes Interesse an einem ablösefreien Transfer des 27-Jährigen im kommenden Sommer.

Bayern-Sportvorstand Max Eberl.

Upamecano, der beim spektakulären 6:2-Sieg gegen den SC Freiburg sogar als Torschütze glänzte, hat sich in dieser Saison zu einem echten Unterschiedsspieler entwickelt. Seine Leistungen sind ein wesentlicher Grund dafür, dass die Bayern-Defensive in der Bundesliga nach elf Spielen erst acht Gegentore hinnehmen musste. Diese sportliche Klasse macht ihn auf dem internationalen Transfermarkt äußerst begehrt.

Bayern-Star vor ablösefreiem Abgang?

Der FC Bayern strebt eine Vertragsverlängerung mit Upamecano bis 2030 oder 2031 an. Beide Seiten haben bereits positive Signale gesendet, doch eine Unterschrift steht noch aus. Upamecano selbst betonte, dass finanzielle Aspekte nicht im Vordergrund stehen. Vielmehr sei das sportliche Projekt entscheidend für seine Entscheidung. „Wir diskutieren mit Bayern. Mal schauen, was passiert“, erklärte er jüngst.

Real Madrid und Paris Saint-Germain beobachten die Situation genau. Real sieht in Upamecano einen potenziellen Nachfolger für David Alaba, während PSG mit der Nähe zur Heimat und einer französischen Achse im Kader lockt. Beide Klubs könnten den Bayern-Star im Sommer ablösefrei verpflichten, was den Druck auf die Bayern erhöht, eine baldige Einigung zu erzielen.

Vereinzelte Coups und viele Flops: Max Eberls Transferbilanz spricht Bände

Bayerns Hiroki Ito verlässt verletzt den Platz.
Bryan Zaragoza auf der Bayern-Auswechselbank.
Bologna FC 1909 v AS Roma - UEFA Europa League 2025/26 Round of 16 First Leg
Eric Dier stemmt bei der Meisterfeier des FC Bayern München die Schale in die Luft.
Vereinzelte Coups und viele Flops: Max Eberls Transferbilanz spricht Bände

Ab dem 1. Januar könnte Upamecano offiziell mit anderen Vereinen verhandeln, was die Dringlichkeit für den FC Bayern weiter erhöht. Die Münchner Verantwortlichen, darunter Max Eberl und Christoph Freund, arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung, um den Abwehrchef langfristig an den Verein zu binden. Ein Abgang Upamecanos hätte erhebliche Auswirkungen auf die Mannschaft, die auf seine Stabilität in der Defensive angewiesen ist.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der FC Bayern den Poker um Upamecano für sich entscheiden kann. Klar ist, dass der Klub alles daran setzen wird, einen der besten Innenverteidiger Europas nicht zu verlieren. Für Upamecano selbst bleibt die sportliche Perspektive der entscheidende Faktor in seiner Zukunftsplanung. (smr)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Eibner-Pressefoto

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare