Kompanys Botschaft vor Chelsea

Bayern-Coach Kompany mit klarer Ansage vor dem Chelsea-Match

Bayern startet gegen Chelsea in die Champions League. Kompany zeigt sich vor dem Kracher in München gelassen.

München – Der FC Bayern steht vor einem echten Kracher zum Start in die neue Champions-League-Saison. Am kommenden Mittwochabend empfängt der deutsche Rekordmeister den amtierenden Klub-Weltmeister FC Chelsea in der Allianz Arena. Trotz des namhaften Gegners blickt Trainer Vincent Kompany mit Gelassenheit und Zuversicht auf das Duell. „Wir haben uns heute in eine gute Ausgangsposition gebracht. Wir gehen voller Selbstvertrauen in das nächste Spiel. Es ist ein Heimspiel. In der Allianz Arena zu spielen, ist ein wichtiger Faktor“, erklärte der Belgier nach dem 5:0-Erfolg über den HSV.

Vincent Kompany

Kompany machte zugleich klar, dass er unabhängig von den Investitionen des Gegners die Herangehensweise nicht verändert: „Wie in jedem anderen Spiel werden wir versuchen zu gewinnen – egal, ob der Gegner für eine Milliarde oder für zehn Millionen eingekauft hat. Für uns ist es dieselbe Aufgabe.“ Der 39-Jährige sieht seine Mannschaft nach einem Jahr gemeinsamer Arbeit gut eingespielt: „Es sind viele Automatismen da. Und wir müssen auch die neuen Jungs reinbekommen, da hilft so ein Spiel.“

Lob für die Bayern-Fans

Bereits nach dem klaren Sieg gegen den HSV zeigte sich Kompany begeistert von der Stimmung in der Allianz Arena. „Es waren die Fans und die Spieler. Die Fans waren ready für dieses Spiel, ich weiß nicht, was die heute Nachmittag gemacht haben“, scherzte er. Auch die besondere Atmosphäre in den Anfangsminuten blieb ihm in Erinnerung: „Die Atmosphäre in den ersten Minuten war einfach geil. Es ist noch kein Oktoberfest, aber es gab eine gewisse Stimmung mit den Fans.“

Dass die Südkurve zwischendurch aufgrund von zwei Notarzt-Einsätzen still blieb, tat der Unterstützung keinen Abbruch. „Die Fans waren sofort wieder da, das war stark“, so Kompany. Mit Chelsea wartet nun ein Gegner, der im Sommer erneut massiv investiert hat und unter Mauricio Pochettino mit großen Ambitionen in die Königsklasse startet.

Matthäus nur der Letzte: Fehden von Uli Hoeneß haben beim FC Bayern lange Tradition

Uli Hoeneß leitet seit Jahrzehnten die Geschicke des FC Bayern München. In dieser Zeit hat der Bayern-Patron schon häufig mit seinen Äußerungen für Ärger gesorgt.
Jüngstes Beispiel ist die Fehde mit TV-Experte und Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. Die Wurzeln des Streits liegen im Bayern-Transferpoker um Nick Woltemade.
Matthäus hatte dem ehemaligen VfB-Stürmer einen Marktwert von 80 bis 100 Millionen Euro attestiert. Hoeneß reagierte daraufhin mit der Beleidigung, Matthäus habe „nicht alle Tassen im Schrank“. Kurze Zeit später legte er nach: „Wir haben uns wenig zu sagen, weil ich festgestellt habe, dass er noch keine neue Tasse gefunden hat“.
Das konnte Matthäus wiederum nicht auf sich sitzen lassen. In seiner Sky-Kolumne erwiderte er:  „Das meiste von dem, was Uli gesagt hat, habe ich als peinlich empfunden.“
Matthäus nur der Letzte: Fehden von Uli Hoeneß haben beim FC Bayern lange Tradition

Für die Bayern wird es gleich zum Auftakt eine echte Reifeprüfung – doch Kompany macht keinen Hehl daraus, dass er auf die Heimstärke und die Unterstützung der Fans vertraut. „Wir gehen mit breiter Brust in dieses Spiel“, betonte der Coach. Und die Münchner Anhänger dürfen sich auf einen elektrisierenden Abend in der Allianz Arena einstellen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

Rubriklistenbild: © IMAGO

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