Köln-Abschied im Sommer?

Trainer-Legende Funkel gibt DFB-Juwel El Mala eindringlichen Rat

Verlässt Top-Talent Said El Mala den 1. FC Köln im Sommer? Friedhelm Funkel gibt dem DFB-Youngster einen deutlichen Ratschlag.

Mit elf Toren und vier Vorlagen in 30 Einsätzen (davon gerade einmal 16 in der Startelf) ist Said El Mala mit Abstand der gefährlichste Offensivspieler des 1. FC Köln. Binnen einer Saison explodierte der Marktwert des 19-Jährigen von drei auf über 30 Millionen Euro. Sollten die Geißböcke ihr Juwel im Sommer tatsächlich verkaufen, würde sogar eine deutlich höhere Ablösesumme winken.

Absolut Fussball – absolut hautnah! Unsere Reporter sind dort, wo ihr nicht sein könnt: Hinter den Kulissen der Klubs. Videos, Analysen, Interviews und viele weitere exklusive Inhalte bekommt ihr im Web, in der App und auf Social Media.

Interessenten gibt es für den noch bis 2030 an die Kölner gebundenen Angreifer jedenfalls genug. Aber ist ein Wechsel für den Spieler selbst tatsächlich jetzt schon ratsam? Trainer-Legende und Ex-Köln-Coach Friedhelm Funkel hat dazu eine klare Meinung. „Ich hoffe nicht, dass es zu einem Transfer kommt. Und das meine ich aus Sicht vom FC und von El Mala“, sagte der 72-Jährige der Bild

Köln-Abschied im Sommer kommt für El Mala laut Funkel zu früh

„Meiner Meinung nach wäre es für beide Seiten das Beste, wenn er noch ein Jahr in Köln bleiben und der Verein ihm eine Karriereplanung aufbauen würde“, führte Funkel aus. Ein zu früher Wechsel könne die Entwicklung des Youngsters gefährden. „Der Junge ist ein blutjunger Spieler. Er ist gut – richtig gut. Aber man sollte die Situation nicht unterschätzen.“

Erst vor ein paar Wochen betonte Vereinspräsident Jörn Stobbe, dass der Klub im Augenblick ohnehin alles andere als verkaufswillig sei. „Er hat eine feste Vertragslaufzeit, die auch noch richtig lange dauert. Wir wären ja schön bescheuert, einen so tollen Spieler einfach frühzeitig gehen zu lassen“, wurde der 60-Jährige im Immobilien-Podcast „L‘Immo“ deutlich.

150 Dollar, um zum Stadion zu kommen – die absurden Kosten der WM 2026

SoFi Stadium World Cup
Mexico City Daily Life And Economy
30.03.2026, Fußball, Länderspiel, Deutschland - Ghana
FIFA World Cup 26 play-offs draws
150 Dollar, um zum Stadion zu kommen – die absurden Kosten der WM 2026

El Mala dürften die zahlreichen Diskussionen um seine Person (noch) herzlich egal sein. Mit dem 1. FC Köln liegt sein Fokus auf der möglichst frühzeitigen Sicherung des Klassenerhalts. Im Anschluss dürfte sich das Top-Talent Hoffnungen auf einen Platz im deutschen WM-Kader machen. Funkel dazu: „Es bleibt eine schwere Entscheidung für Bundestrainer Julian Nagelsmann. Aber mit dem Ausfall von Serge Gnabry bietet sich El Mala natürlich mehr an.“ (mbo)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Jan Huebner

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare