Weltmeister war im Gespräch

„Würde heute das Bayern-Trikot tragen“: Boateng packt über Fast-Rückkehr nach München aus

Jerome Boateng galt lange als möglicher Neuzugang beim FC Bayern München. Jetzt hat er über das Szenario gesprochen – und eine Schlüsselpersonalie benannt.

München – Er hat mit dem FC Bayern München unzählige Titel eingeheimst, galt in seiner Münchner Blütezeit als einer der besten Innenverteidiger der Welt. Mittlerweile ist Jerome Boateng 35 Jahre alt und wagt in der Serie A nochmal ein neues Abenteuer. Am Deadline Day wechselte er zu US Salernitana.

„Würde heute das Bayern-Trikot tragen“: Boateng packt über Fast-Rückkehr nach München aus

Dabei hätte es in den vergangenen Monaten beinahe mit einer Rückkehr zum FC Bayern geklappt. Der Rekordmeister hatte im Herbst vor allem in der Defensive eine dünne Personaldecke. Boateng war seit Juli 2023 vereinslos, hätte also als Soforthilfe zu den Münchnern wechseln können. Er trainierte schon an der Säbener Straße, hielt sich fit. Eine Rückholaktion scheiterte aber. Der gebürtige Berliner hat nun in der Bild am Sonntag einige Einblicke zum diskutierten Comeback-Szenario beim FCB gegeben.

„Hätte nur Thomas Tuchel entschieden, würde ich heute das Bayern-Trikot tragen“, sagte der ehemalige deutsche Nationalspieler im Interview. „Er war die treibende Kraft hinter meinem Engagement in München und der Möglichkeit, mich dort fit zu halten. Ich kann mich nur bei ihm bedanken.“

Salerno statt München: Jerome Boateng ist im Winter 2024 nach Italien gewechselt. In den vergangenen Monaten hielt er sich beim FC Bayern fit.

Jerome Boateng hielt sich beim FC Bayern fit – Verpflichtung wurde abgelehnt

Boatengs Bayern-Rückkehr sollte sich letztlich aber doch zerschlagen. Es hieß, „dass der Kader doch gut genug besetzt sei. Das wurde mir zumindest so gesagt“. Zur Bayern-Entscheidung dürfte wohl aber auch der Unmut der Fans beigetragen haben, die den früheren Defensivexperten nicht im Verein haben wollten – aufgrund seiner jüngsten Privat-Situation.

Im öffentlichen Fokus hatte Boateng zuletzt weniger wegen seiner sportlichen Karriere gestanden, sondern vor allem als Privatmann. Der Weltmeister von 2014 steht vor einem neuen Strafprozess in Bayern, weil ihm vorgeworfen wird, im Sommer 2018 seine damalige Lebensgefährtin und Mutter seiner Kinder im Urlaub angegriffen zu haben.

Fußballstar und Sprachgenie: Diese Spieler können sich in etlichen Ländern verständigen

Mateo Kovacic (FC Chelsea), fünf Sprachen: Als gebürtiger Österreicher spricht der kroatische Nationalspieler neben Kroatisch auch Deutsch. Zudem hat er Kenntnisse in Spanisch, Englisch und Italienisch vorzuweisen.
Luís Figo, Karriereende: fünf Sprachen: Der einstige Barça- und Real-Star weiß sich neben seiner Muttersprache Portugiesisch auch auf Spanisch, Italienisch, Französisch und Englisch zu verständigen.
Mikel Arteta (Karriereende), fünf Sprachen: Der heutige Arsenal-Trainer kann sich mit seinen Spielern auf Spanisch, Englisch, Französisch, Italienisch und Portugiesisch unterhalten.
Maxwell, Karriereende: fünf Sprachen: Der einstige Linksverteidiger aus Brasilien, der unter anderem für Ajax und Barcelona spielte, beherrscht neben seiner Muttersprache Portugiesisch auch Französisch, Niederländisch, Spanisch und Englisch.
Fußballstar und Sprachgenie: Diese Spieler können sich in etlichen Ländern verständigen

Jerome Boateng und sein Verfahren: „Für mich gilt komplett die Unschuldsvermutung“

Deswegen war der Fußballer wegen Körperverletzung und Beleidigung in zweiter Instanz zu einer Geldstrafe von 1,2 Millionen Euro verurteilt worden – dieses Urteil aber hob das Bayerische Oberlandesgericht auf und gab den Fall zurück an das Landgericht München I. Die Causa wird deshalb neu aufgerollt. Boateng beklagte ein unfaires Verfahren und eine Vorverurteilung. „Ich sage dazu nur: Für mich gilt komplett die Unschuldsvermutung“, betonte er in der Bild am Sonntag. (akl/dpa)

Rubriklistenbild: © Sven Simon / Imago / Screenshot Instagram / Jerome Boateng

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