Kein Spektakel, sportlicher Fit

FCB-Transferstrategie: Sportboss nennt das perfekte Beispiel

Der FC Bayern muss in diesem Sommer noch seine Hausaufgaben in Sachen Spielerverpflichtungen machen. Sportdirektor Christoph Freund spricht über den idealen Deal.

München - Während in den Medien permanent eine große Transfer-Offensive des FC Bayern verkündet wird, ordnet Sportdirektor Christoph Freund diese Erwartungen nun korrekt ein. Der 47-Jährige äußerte sich dazu im Interview bei DAZN nach dem 2:1-Erfolg des Rekordmeisters über die Boca Juniors zur aktuellen Strategie an der Säbener Straße.

Sieben Spieler im letzten Vertragsjahr – Die Laufzeiten der Stars des FC Bayern

Torhüter Manuel Neuer hat hingegen noch einen gültigen Vertrag bis zum 30.06.2026.
Genau wie Nationalspieler Leon Goretzka. Dieser galt in der vergangenen Saison als möglicher Abschiedskandidat beim FCB, kämpfte sich jedoch zurück und war in der Meistersaison ein wichtiger Faktor.
Serge Gnabry hat ebenfalls einen gültigen Vertrag bis zum 30.06.2026. Der Flügelspieler lief in der abgelaufenen Saison jedoch seinen eigenen Erwartungen hinterher. (7 Tore, 8 Vorlagen)
Der flexibel einsetzbare Raphaël Guerreiro hat beim FC Bayern noch einen Vertrag bis zum 30.06.2026.
Sieben Spieler im letzten Vertragsjahr – Die Laufzeiten der Stars des FC Bayern

Starker FCB-Kader soll nicht spektakulär, sondern gezielt aufgerüstet werden

Der Österreicher auf die Frage, ob der FC Bayern in diesem Sommer noch einen namhaften Star verpflichten wird: „Ich denke, wir haben eine sehr, sehr gute Mannschaft. Wir haben viel Qualität im Kader.“ Damit deutet er an, dass der Fokus beim deutschen Fußballprimus weniger auf Spektakel und Effekthascherei liegt – sondern viel mehr auf einem perfekten sportlichen Fit.

Die Sportbosse des FC Bayern auf der JHV: Christoph Freund und Max Eberl.

Michael Olise als Paradebeispiel für perfekten Transfer

Ein konkretes Beispiel dafür konnte Freund natürlich liefern: „Wenn man sich zum Beispiel Michael Olise ansieht, war er im letzten Sommer nicht unbedingt ein namhafter Neuzugang. Jetzt hat er die Spitze erreicht.“ Damit verweist der FCB-Sportdirektor auf die überragende Entwicklung des französischen Nationalspielers – und dass große Namen nicht gleichbedeutend mit großem Erfolg sind, auch wenn er da mit Harry Kane ein anderes Positivbeispiel in München anführen könnte.

Dieser Artikel entstand in einer Content-Partnerschaft mit fcbayerntotal.com

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Weiterhin große Ambitionen beim Rekordmeister

Der Österreicher ließ im Gespräch dennoch durchblicken, dass sich beim Rekordmeister in der erst startenden Transferperiode noch etwas tun wird: „Es muss zu uns passen. Es gibt einige Möglichkeiten.“ Natürlich hat man an der Säbener Straße weiterhin große Ambitionen, der Kader soll gezielt verstärkt werden. Trotz des medial schon nahezu geforderten Aktionismus soll ein solcher weiterhin vermieden werden, stattdessen die Planungen möglichst seriös und in Ruhe umgesetzt werden.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

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