„Das Unmögliche möglich machen“

Trotz Bundesliga-Pleiten: RB-Kapitän mit Kampfansage an den FC Bayern

Nationalspieler David Raum will mit RB Leipzig im Pokal-Viertelfinale für eine Überraschung sorgen und den FC Bayern in der Allianz Arena aus dem Wettbewerb werfen.

München – Am Mittwochabend steigt in der Münchner Arena das mit Spannung erwartete Topspiel im DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig. Obwohl die letzten beiden Aufeinandertreffen in der Bundesliga ganz klare Angelegenheiten waren – 6:0 in München, 5:1 in Leipzig – geht Leipzig-Kapitän David Raum mit großer Zuversicht in den Pokal-Fight.

David Raum bei der 1:5-Heimpleite von RB gegen den FC Bayern.

Der 34-fache deutsche Nationalspieler zeigt zwar großen Respekt vor der Extra-Klasse des Rekordpokalsiegers (20): „Die Bayern sind in Europa und gerade in der Bundesliga momentan auf einem anderen Level unterwegs“, so der 27-Jährige, geht aber ohne Angst und allzu große Ehrfurcht in die Partie. Raum sieht auch beim FC Bayern die eine oder andere Schwäche. „Wir haben gesehen, dass sie anfällig sind, zum Beispiel gegen Augsburg. Und auch in Hamburg haben sie Punkte gelassen“, sagte der Kapitän der Roten Bullen in einem Interview auf der vereinseigenen Homepage.

RB-Star will gegen Bayern „das Unmögliche möglich machen“

Mit einem 5:1-Kantersieg im BL-Topspiel gegen die TSG Hoffenheim meldeten sich die Bayern am vergangenen Wochenende eindrucksvoll aus ihrer „Mini-Krise“ zurück. David Raum lässt sich aber auch dadurch keineswegs aus der Ruhe bringen. Der RB-Kapitän selbstbewusst: „Wir wollen das Unmögliche möglich machen und die Bayern zuhause im DFB-Pokal schlagen!“

Eine ambitionierte mutige Ansage des linken defensiven Außenbahnspielers, aber bekanntermaßen schreibt der Pokal seine eigenen Gesetze. Dabei sieht Raum vor allem in der mannschaftlichen Geschlossenheit den Schlüssel zum Erfolg: „Wir werden schauen, dass wir über 90 oder vielleicht sogar 120 Minuten eine gute und konzentrierte Leistung bringen“, so der 27-Jährige hinsichtlich der RB- Marschroute in München, wobei er „eine gute Stimmung auf dem Platz“ als weiteren Erfolgsfaktor sieht.

Rekord-Deals und Leih-Wahnsinn: Die wichtigsten Transfers am Deadline Day

Der wohl spektakulärste Deal des Deadline Days ist in Saudi-Arabien über die Bühne gegangen. Karim Benzema hat Al-Ittihad verlassen und sich dem aktuellen Tabellenführer Al-Hilal angeschlossen. Mit dem ligainternen Wechsel soll er insbesondere Superstar Cristiano Ronaldo verärgert haben.
Schon sehr früh am Deadline Day machte RB Leipzig den Transfer von Brajan Gruda offiziell. Der 21-Jährige kommt für den Rest der Saison auf Leihbasis von Brighton & Hove Albion. Bei den Sachsen trägt der deutsche U21-Nationalspieler die Trikotnummer zehn.
Obwohl ein Transfer von Jean-Philippe Mateta geplatzt ist, hat Crystal Palace um Ex-Bundesliga-Coach Oliver Glasner am Deadline Day einen neuen Stürmer verpflichtet. Von den Wolverhampton Wanderers kommt Jørgen Strand Larsen für knapp 50 Millionen Euro. Damit ist der Norweger einer der teuersten Transfers dieses Winters.
Während die Wolves mit Strand Larsen einen Offensivspieler abgeben haben, wurde dem Kader mit Angel Gomes einer hinzugefügt. Der ehemalige englische Nationalspieler und Eigengewächs von Manchester United kommt leihweise von Olympique Marseille, wohin er erst im vergangenen Sommer gewechselt war.
Rekord-Deals und Leih-Wahnsinn: Die wichtigsten Transfers am Deadline Day

Dabei liegt der bislang einzige DFB-Pokal-Triumph des Nationalspielers mit RB Leipzig in der Saison 2022/23 erst drei Jahre zurück – und damit nur halb so lang wie der letzte Gewinn des Rekordpokalsiegers aus München (2019/20). Mit einem Sieg beim hohen Favoriten würde Raum seinem zweiten persönlichen Gewinn in diesem Wettbewerb erheblich näher kommen, gleiches gilt natürlich auch für den FC Bayern.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Martin Stein

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