Greift Krösche bei der Konkurrenz zu?
Tuta verlässt Eintracht: Abgekühltes Interesse entfacht sich neu
Eintracht Frankfurt muss die Zukunft wohl ohne Tuta planen. Wird der Brasilianer durch einen Allrounder von Borussia Mönchengladbach ersetzt?
Frankfurt – Der Abgang von Tuta in Richtung Katar zu Al-Duhail SC nimmt konkrete Formen an. Sollte der für Freitag angesetzte Medizincheck erfolgreich verlaufen, wird sich der Brasilianer nach sechseinhalb Jahren bei Eintracht Frankfurt einer neuen Aufgabe widmen. Sportvorstand Markus Krösche konnte einen Deal in Höhe von 15 Millionen Euro aushandeln.
Das ist angesichts des Alters und der Tatsache, dass der Vertrag in elf Monaten ausgelaufen wäre, als stark zu bewerten. Obwohl sich die Eintracht mit Robin Koch, Arthur Theate, Nnamdi Collins und Aurèle Amenda prinzipiell gut aufgestellt sieht, streckt sie die Fühler nach einem Tuta-Ersatz aus. Der Blick richtet sich zu Borussia Mönchengladbach.
Eintracht hat sich konkret bei Itakura gemeldet
Nach exklusiven Informationen von Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports, ist das zuletzt abgekühlte Interesse an Ko Itakura wieder aufgeflammt! Die Hessen haben sich bereits konkret beim Defensivallrounder der Borussia gemeldet. Und es ist keineswegs so, dass Itakura weghört. Allerdings wird ein Transfer des Japaners keineswegs ein Selbstläufer. Krösche jedenfalls muss schnell handeln.
Ajax Amsterdam soll sich laut niederländischen Medien bereits mit Itakura geeinigt haben. Sport-Geschäftsführer Roland Virkus soll zehn Millionen Euro für den Profi, der in der Innenverteidigung und auf der Sechs auflaufen kann, fordern. Amsterdam will offenbar nur einen Preis im einstelligen Millionenbereich zahlen. Kann die Eintracht noch dazwischengrätschen?
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Krösche hat Itakura schon sehr lange auf dem Radar. Der 37-fache Nationalspieler stand bereits vor seinem Wechsel im Jahr 2022 bei den Frankfurtern hoch im Kurs. In der Vergangenheit gab es in unregelmäßigen Abständen Gerüchte über eine mögliche Zusammenarbeit. Der Eintracht-Sportvorstand steht auf Flexibilität und Variabilität. Itakura bringt zudem noch reichlich Erfahrung mit.
Die Eintracht muss den Kader für die drei Wettbewerbe Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal aufstellen. Dafür braucht Trainer Dino Toppmöller Breite und Tiefe in der Mannschaft. Rotation sollte beim Tanz auf drei Hochzeiten ohne großen Qualitätsverlust möglich sein. Itakura jedenfalls wäre ein weiterer erfahrener Akteur im Gebilde der Eintracht.
Gladbach hat in diesem Sommer letztmals die Chance, eine Ablöse zu kassieren. Der Kontrakt von Itakura läuft im Juni 2026 aus. Die Borussia benötigt Geld für weitere Verstärkungen. Nach 80 Pflichtspielen mit sieben Treffern und drei Vorlagen nähert sich eine erfolgreiche Zusammenarbeit dem Ende.
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