CL-Viertelfinal-Rückspiel

Mit Müller und Guerreiro: Baut Kompany seine Bayern-Startelf gegen Inter um?

Im Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League bei Inter Mailand nimmt Trainer Vincent Kompany möglicherweise personelle Veränderungen vor. Es braucht eine mutige Reaktion.

Kompany könnte im San Siro Thomas Müller erneut ins Zentrum beordern. Der 35-Jährige rückte bereits im Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund in die Startelf und bereitete einen Treffer vor. Mit seiner Erfahrung und seinem Gespür für gefährliche Räume wäre Müller als Verbindungsspieler zwischen Mittelfeld und Angriff eine logische Option – zumal Jamal Musiala verletzungsbedingt weiterhin fehlt.

Im Angriff könnten Serge Gnabry und Michael Olise die Flügel besetzen. Beide könnten mit ihrer Dynamik und Eins-gegen-Eins-Stärke für Entlastung sorgen. Gnabry überzeugte als Joker mit einem tollen Tor gegen den BVB. Harry Kane wäre in Mailand erneut als zentrale Sturmspitze gesetzt.

Guerreiro oder Stanisic als Linksverteidiger?

Im Mittelfeld wird Kompany wahrscheinlich auf die Doppel-Sechs mit Joshua Kimmich und Leon Goretzka setzen. Joao Palhinha bliebt dann erneut nur die Jokerrolle. Im Vergleich zum Hinspiel muss Raphael Guerreiro im Mittelfeld wohl weichen. Der Portugiese könnte jedoch trotzdem ein Kandidat für die Startelf sein – nämlich als Linksverteidiger.

Wenn nicht, zeichnet sich in der Viererkette wieder die Besetzung mit Konrad Laimer, Eric Dier, Minjae Kim und Josip Stanisic ab. Laimer rechts und Stanisic links würden dann wieder die defensiven Außenbahnen übernehmen. Kim und Dier könnten die Innenverteidigung bilden. Manuel Neuer fällt wahrscheinlich weiterhin aus, damit dürfte erneut Jonas Urbig im Tor stehen.

Denkwürdige Spiele in der Königsklasse: Die größten Comebacks in der Geschichte der Champions League

In der Geschichte der Champions League hat ein Auswärtsteam nur sieben Mal einen Rückstand aus dem Hinspiel wettgemacht. Eines dieser Teams ist Paris Saint-Germain.
Die Franzosen setzten sich im Achtelfinale der Saison 2024/25 gegen den FC Liverpool durch. Nach einem 0:1 im Hinspiel siegte PSG in Liverpool mit 1:0 und gewann am Ende im Elfmeterschießen.
Ähnliches glückte PSG bereits im Jahr zuvor. Im Viertelfinale drehten die Franzosen gegen den FC Barcelona eine 2:3-Niederlage aus dem Hinspiel noch mit einem 4:1-Erfolg im Rückspiel.
Für die Mannschaft von Trainer Xavi war damit im Viertelfinale der Champions League schluss. Der Spanier wurde wenig später von Hansi Flick an der Seitenlinie der Katalanen ersetzt.
Denkwürdige Spiele in der Königsklasse: Die größten Comebacks in der Geschichte der Champions League

Mit Blick auf die Ausgangslage – ein 1:2 aus dem Hinspiel – braucht der FC Bayern einen Sieg, um das Halbfinale zu erreichen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

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