Was macht Xabi Alonso?
Unklare Zukunft: Alonso-Entscheidung in Leverkusen noch nicht gefallen
Vor rund einem Jahr bestätigte Xabi Alonso seinen Verbleib in Leverkusen auf einer Pressekonferenz. Diesmal konnte er die Anhänger nicht glücklich machen.
Leverkusen – Es war ein Mediengespräch vor einem Heimspiel Bayer 04 Leverkusens gegen die TSG Hoffenheim in der Saison 2023/2024, als Xabi Alonso seinen Verbleib bei der Werkself eigenhändig vermeldete. Alonso nutzte Ende März 2024 eine Länderspielpause, um über seine Zukunft im Rheinland zu reflektieren - und entschied sich für den späteren Deutschen Meister Bayer 04. „Meine Arbeit ist hier noch nicht vorbei“, erklärte er unter anderem.
An diesem Donnerstag vor dem Heimspiel gegen den VfL Bochum - wieder vor dem 27. Spieltag - schöpften die Leverkusen-Fans erneut Hoffnung, dass Alonso seinen Verbleib über den Sommer hinaus bekanntgibt. Doch dazu kam es nicht.
Xabi Alonso über seine Leverkusen-Zukunft: „Es gab nichts zu entscheiden“
Im Vorfeld des West-Duells am Freitagabend hatte die as spekuliert, dass Alonso das Mediengespräch wieder nutzen würde, um Klarheit über seine Zukunft zu schaffen. Demnach hätte die spanische Tageszeitung aus dem Umfeld des 43-Jährigen erfahren, dass dieser sein bis zum 30. Juni 2026 laufendes Arbeitspapier erfüllen wolle.
Auf die Frage eines Bild-Reporters, ob Alonso im nächsten Jahr noch Trainer in Leverkusen wäre und es in der Länderspielpause eine Entscheidung gegeben hätte, antwortete der Spanier: „Nein, es gab nichts zu entscheiden. Es war eine gute Pause. Die erste Woche war zum Entspannen, die zweite zum Fokussieren.“
Hat Bayer-Coach Xabi Alonso diesmal gar nicht die Qual der Wahl?
Auch bei einer Nachfrage eines Journalisten vom Kölner Stadt-Anzeiger hinsichtlich einer Frist, die sich Alonso möglicherweise gesetzt hätte, wich dieser aus: „Ich bleibe fokussiert auf die Saison. Das ist das Wichtigste. Wir sind in einer wichtigen Phase und wir wollen nicht spekulieren.“
Die Situation vor rund einem Jahr sei eine andere gewesen. „Es gab etwas zu entscheiden, und jetzt gibt es nichts. Das ist der große Unterschied.“ Im Frühjahr 2024 waren die Bayern und Liverpool offenbar konkret an ihrem einstigen Mittelfeldstar interessiert. In diesem Sommer wird, Stand jetzt, bei beiden Klubs kein Posten frei. Auch Alonsos vermeintliches Wunschziel Real Madrid scheint noch bis 2026 versperrt - so lange hat Trainer Carlo Ancelotti noch Vertrag bei den Königlichen.
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Alonso und Bayer 04 Leverkusen wollen weiter an den Bayern dranbleiben
Statt über seine Zukunft sprach Alonso erneut viel lieber über die sportliche Situation und den kommenden Gegner Bochum: „Das Spiel ist superwichtig. Wir wollen nach unserem großen Sieg in Stuttgart so viel Druck wie möglich aufbauen.“ Dann schickte er noch Grüße in Richtung München zum Tabellenführer: „Wie viel Druck es sein kann? Das kann man nicht beziffern. Aber wir wollen ihnen das Gefühl geben, dass sie nicht allein an der Tabellenspitze sind. Sie sollen eine Gefahr spüren und wir wollen die Gefahr sein.“
Acht Spieltage vor Schluss wollen Alonso und Leverkusen (sechs Punkte hinter Bayern Zweiter, Stand: 27. März) die Titelverteidigung in der Bundesliga noch nicht aufgeben. „Das Ziel ist klar. Es ist fast April. Wir wollen um die Chance kämpfen. Es ist der Moment, in dem sich fast alles entscheiden kann.“ (pp)
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