Hainer optimistisch

Präsident des FC Bayern zur Zukunft von Abwehrchef Upamecano

FCB-Präsident Herbert Hainer äußert sich zur ausstehenden Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano. Das Interesse am Abwehrchef überrascht ihn nicht.

München - Der Präsident des FC Bayern, Herbert Hainer, zeigt sich nach wie vor zuversichtlich, dass der heiß umworbene französische Nationalspieler Dayot Upamecano auch über den kommenden Sommer hinaus beim Rekordmeister spielen wird. Der 71-Jährige: „Ich bin da optimistisch. Alles, was ich höre, auch wenn ich selber mit ihm spreche: Es gefällt ihm unheimlich gut bei Bayern München, er fühlt sich unheimlich wohl, fühlt sich auch mit dem Trainer unheimlich wohl.

FCB-Kraftpaket Dayot Upamecano im BL-Spiel bei Union Berlin.

Dies sieht man auch an seiner Leistung“, so Hainer am Donnerstag am Rande einer Veranstaltung des FC Bayern zum Thema Demenz. Deshalb hofft der jüngst für drei Jahre wiedergewählte Bayernboss „natürlich, dass es klappt bei uns. Aber wie gesagt, am Ende des Tages muss der Vertrag erst unterschrieben sein“. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft nach fünf Jahren in München zum Saisonende aus.

Poker um Bayern-Star Upamecano: Vom Interesse von Real Madrid und PSG geehrt

Einige europäische Topklubs, nicht zuletzt Real Madrid (als Nachfolger für den Ex-Bayern David Alaba) und auch CL-Sieger Paris Saint-Germain, sollen großes Interesse am 27 Jahre alten Vizeweltmeister haben. Für Hainer kommt dies aber nicht überraschend, „wenn so ein Spieler wie er, der so gut spielt, auch von anderen Vereinen umworben wird“.

Upamecano selbst hatte zuletzt bei der französischen Nationalmannschaft die Frage nach seiner Zukunft weitestgehend offen gelassen: „Ich habe einen guten Berater. Wir werden die richtige Entscheidung treffen. Ich konzentriere mich auf diese Saison und meine Ziele mit dem Verein und der Nationalmannschaft“, so der bullige FCB-Abwehrchef gegenüber L’Équipe.

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Raphaël Varane & Presnel Kimpembe: Das moderne französische Duo führte Les Bleus 2018 zum WM-Titel in Russland. Varanes Erfahrung und Kimpembes Dynamik verkörpern die neue Generation der französischen Verteidiger-Schule.
Lilian Thuram & Marcel Desailly: Die französischen Weltmeister von 1998 dominierten sowohl bei der WM als auch bei der EM 2000. Thurams Vielseitigkeit und Desaillys Führung bildeten das Fundament für Frankreichs goldene Generation.
Sol Campbell & Kolo Touré: Das Duo war entscheidend für Arsenals „Invincibles“-Saison 2003/04, als die Gunners ungeschlagen Meister wurden. Campbells Erfahrung und Tourés Energie bildeten eine nahezu undurchdringliche Defensive unter Arsène Wenger.
Lucio & Juan: Die brasilianischen Verteidiger führten Bayern 2001 zur Champions League und Brasilien 2002 zum WM-Titel. Lucios Athletik und Juans Spielaufbau bildeten eine perfekte südamerikanische Defensive.
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Allerdings bestätigte er dabei auch Hainers Sichtweise, denn er habe „immer gesagt, dass ich mich bei den Bayern wohlfühle. Ich habe einen tollen Trainer und tolle Teamkollegen. Ich stehe beim FC Bayern unter Vertrag. Ich fühle mich geehrt, wenn Vereine an mir interessiert sind.“ Eine Entscheidung dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Ulrik Pedersen/DeFodi Images

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