FCB ist Quasi-Meister

Verbotener Ibiza-Trip der Bayern-Stars: So reagiert Kimmich

Eigentlich wollten die Bayern-Stars die Meisterschaft feiern, doch die sportliche Führung verbot den Trip. Joshua Kimmich nimmt es mit Humor.

Die Titelentscheidung in der Bundesliga ist zwar noch nicht rechnerisch gefallen – aber beim FC Bayern laufen die Planungen für die Meisterparty längst. Ursprünglich hatte die Mannschaft sogar eine gemeinsame Reise nach Ibiza geplant. Doch daraus wird nichts: Die Klubführung hat dem Kurztrip auf die Balearen-Insel einen Riegel vorgeschoben. Zum Unmut der Spieler, doch einer reagierte mit Humor auf das Verbot.

Kimmich reagiert auf Urlaubsverbot der Bayern-Bosse

Joshua Kimmich kommentierte das Ibiza-Aus nach dem 3:3 bei RB Leipzig mit einem Augenzwinkern: „Wir reisen jetzt alle einzeln an, damit es keiner merkt.“

Ein geplanter gemeinsamer Flug der Mannschaft am Sonntag wurde intern gestoppt. Die sportliche Führung hielt die Idee für verfrüht – auch wenn rechnerisch bereits alles auf eine 34. Meisterschaft der Münchner hindeutet.

Joshua Kimmich

Eberl: „Das gehört sich nicht“

Sportvorstand Max Eberl hatte vor dem Spiel bei Sky erklärt: „Wir haben davon gehört, mit der Mannschaft gesprochen. Wir haben das gestern ganz offen miteinander besprochen und gesagt, dass es sich nicht gehört. Der Wettbewerb läuft noch. Die Mannschaft hat es verstanden. Dementsprechend keine Reise.“

Weiter führte Eberl aus: „Ich finde, es gehört sich nicht. Wenn wir schon Meister sind, gibt es andere Vereine, die kämpfen noch und ein Wettbewerb läuft. Das war bei den Spielern auch kein großes Thema. Dass die Idee kam, ist in Ordnung. Dass wir noch darüber gesprochen haben, ist noch besser. Deswegen, so ist jetzt der Entscheid.“

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Schon im Januar wurde der FC Bayern intensiv mit Christopher Nkunku in Verbindung gebracht. Sportvorstand Max Eberl soll mit dem Spielerlager schon kurz vor einer Einigung gestanden haben. Eines der Hauptprobleme blieb die hohe Preisvorstellung des FC Chelsea. Jüngsten Medienberichten zufolge könnte der Ex-Leipziger im Sommer allerdings deutlich günstiger werden – und womöglich „nur“ 40 bis 45 Millionen Euro kosten.
Dass die Bayern Florian Wirtz (li.) unbedingt verpflichten wollen, ist längst kein Geheimnis mehr. Die Klub-Bosse wollen das Duo Wirtz/Musiala nicht nur in der Nationalmannschaft, sondern auch auf Vereinsebene sehen. Die Münchner wären wohl bereit, tief in die Tasche zu greifen, um das Supertalent am liebsten schon in diesem Sommer von Ligakonkurrent Bayer Leverkusen loszueisen.
Nick Woltemade steht bei den Bayern weit oben auf der Stürmer-Wunschliste. Der U21-Nationalspieler wechselte erst im vergangenen Sommer von Werder Bremen zum VfB Stuttgart, überzeugte seitdem die Bayern-Bosse von seinen Fähigkeiten. Sein Vertrag läuft noch bis 2028 – und beinhaltet keine Ausstiegsklausel.
Und noch ein deutscher Stürmer: Mit seiner überragenden Saison bei Mainz 05 spielte Jonathan Burkardt sich bereits in die deutsche Nationalmannschaft. Logisch, dass das auch den Rekordmeister auf den Plan ruft. Ex-Bayern-Profi Nils Petersen riet Burkardt aber jüngst, einen Bayern-Wechsel aufgrund geringer Einsatzchancen gut zu überdenken.
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Bayern-Stars drücken Leverkusen die Daumen

Durch das Remis bei RB Leipzig verpassten die Bayern es, den Titel bereits am Samstag perfekt zu machen – doch Kimmich bleibt gelassen: „Wir sind Deutscher Meister, wenn wir ehrlich sind.“ Er ergänzte: „Ich glaube nicht, dass Leverkusen dreimal 7:0 gewinnt und wir zweimal 0:5 verlieren. Außer es gibt noch irgendeinen Punktabzug.“

Kimmich wünscht sich sogar, dass Bayer Leverkusen am Sonntag in Freiburg gewinnt – damit es kommende Woche zu einem echten Meistermoment kommt: „Ich hoffe, dass Leverkusen morgen gewinnt“, sagte der Nationalspieler. Er wolle die Schale lieber am letzten Heimspieltag gegen Borussia Mönchengladbach in der Allianz Arena holen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

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