Carro bezieht Stellung

Verlängerung mit Wirtz? Leverkusen-Boss gibt Auskunft

Steht eine Vertragsverlängerung mit Florian Wirtz bei Bayer 04 Leverkusen an? Geschäftsführer Fernando Carro nimmt dazu Stellung.

Leverkusen – Bayer 04 Leverkusen plant, den 2027 auslaufenden Vertrag mit Florian Wirtz zu verlängern. „Ich hätte nichts dagegen, wenn wir morgen unterschreiben würden“, sagte Fernando Carro am Donnerstag beim DFL-Neujahrsempfang in Frankfurt am Main: „Am Ende ist es aber auch eine Entscheidung von Florian selber und von seinen Eltern und Beratern.“

Leverkusen arbeitet weiter an Verlängerung mit Wirtz

Generell gebe es aber „nichts Neues zu vermelden. Es ist die altbekannte Situation“, sagte Carro: „Wir würden gerne mit ihm verlängern. Aber am Ende sind wir noch im Januar, die Saison ist lang.“ Im Dezember hatte der kicker bereits von einer vorzeitigen Verlängerung um mindestens ein weiteres Jahr berichtet.

Bayer 04 Leverkusen will mit Florian Wirtz verlängern – und ihn bis mindestens 2026 halten.

Carro dementierte dies anschließend. „Ich hätte mich gefreut, wenn der ‚kicker‘ recht gehabt hätte. Die haben aber etwas berichtet, was so nicht gestimmt hat“, so Leverkusens Geschäftsführer bei Sky vor dem 5:1 gegen den SC Freiburg. Schon vor einigen Wochen stellte Carro klar: „Unser Wunsch lautet, dass Flo so lange wie möglich bei uns spielt. Er soll auf jeden Fall bis zur Weltmeisterschaft 2026 bleiben.“

Wirtz zum FC Bayern oder zu Real Madrid?

Experte Lothar Matthäus erklärte: „Sie brauchen die Verlängerungen aus wirtschaftlichen Gründen und um weniger Druck zu haben. Für die Bundesliga und auch für Bayer selbst wäre sein Verbleib ein großer Vorteil. Jeder neutrale Fan würde sich freuen, wenn ein solcher Spieler der Bundesliga erhalten bleibt.“

Wirtz wird mit Top-Klubs wie dem FC Bayern und Real Madrid in Verbindung gebracht; Ex-Profi Michael Ballack äußerte jüngst Zweifel an einem Wechsel nach München. Wohin es Wirtz eines Tages zieht, wird sich allerdings erst noch erweisen. Im Raum steht bereits jetzt eine Ablöse über 100 Millionen Euro.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Kirchner-Media

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