Wochenlange Pause

Notarzt-Einsatz beim FC Bayern: So dramatisch ist die Peretz-Verletzung

Vollkommen überraschend hat der FC Bayern am Mittwochabend bekannt gegeben, dass sich Torhüter Daniel Peretz im Training verletzt hat und vorerst ausfällt. Nun wurden weitere Details zu dem dramatischen Vorfall bekannt.

München - Wie der Verein gestern Abend offiziell bekannt gab, hat Daniel Peretz eine Nierenquetschung erlitten. Die BILD hat jetzt neue Details zu dem Vorfall veröffentlicht.

Daniel Peretz hat beim FC Bayern einen Vertrag bis 2028.

Der Israeli soll sich die Verletzung im Training zugezogen haben. Nachdem der Torwart über Schmerzen geklagt hatte, wurde dieser zunächst in der Praxis von Bayern-Arzt Jochen Hahne an der Säbener Straße untersucht. Die Münchner entschieden sich im Anschluss sicherheitshalber, den Notarzt anzurufen. Kurze Zeit später traf ein Krankenwagen mit Blaulicht und ein Notarzt-Auto vor dem Gebäude-Trakt des Rekordmeisters ein.

Nach BILD-Informationen wurde Peretz mit dem Krankenwagen, samt Blaulicht und Sirene, abtransportiert. Immerhin: Im Krankenhaus soll es dann aber glücklicherweise leichte Entwarnung gegeben haben.

Peretz droht wochenlange Pause

Wie lange der 24-Jährige ausfallen wird, ist offen. Laut den Bayern müssen dazu erst weitere Untersuchungen durchgeführt werden. Die BILD berichtet davon, dass der Torhüter den Bayern jedoch „einige Wochen“ fehlen wird. Je nach Schwere der Verletzung droht bei einer Nierenquetschung bzw. -prellung eine Zwangspause von bis zu sechs Wochen. Damit wäre Peretz erst im März wieder eine Option für die Bayern.

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Der Ausfall kommt zu einer absoluten Unzeit. Manuel Neuer fiel zuletzt mit einem Rippenbruch wochenlang aus und ist körperlich weiterhin nicht bei 100 Prozent. Laut der BILD besteht dennoch die realistische Chance, dass der 38-Jährige beim Bundesliga-Restart gegen Borussia Mönchengladbach im FCB-Tor stehen wird. Neuer stieg gestern wieder ins Teamtraining ein.

Besonders bitter: Neben Peretz fehlte gestern auch Backup-Torhüter Sven Ulreich im Training. Die Gründe dafür sind bisher nicht bekannt.

Rubriklistenbild: © IMAGO/JOERAN STEINSIEK

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