Mit Marokko im Achtelfinale
Designierter Bayern-Transfer wird zum gefeierten WM-Superstar
Während sich die DFB-Elf von der Weltmeisterschaft verabschiedet hat, könnte ein designierter Neuzugang des FC Bayern zu einem der Superstars des Turniers werden.
Der FC Bayern hat bei Weltmeisterschaften eine sagenhafte Serie: Seit dem Turnier in Spanien 1982 liefen elfmal in Folge Spieler des Rekordmeisters im Finale auf. Auch wenn das WM-Aus im Sechzehntelfinale im Elfmeterschießen gegen Paraguay vollkommen unerwartet kam, konnte niemand ernsthaft von der mit sechs FCB-Spielern besetzten DFB-Elf erwarten, dass sie bei der WM 2026 ins Endspiel einziehen würde. Harry Kane mit England und Michael Olise und Dayot Upamecano mit Frankreich ist dies schon wesentlich eher zuzutrauen.
Nun könnte sich in diesen elitären Kreis ein Neuzugang für die kommende Saison gesellen: Nach übereinstimmenden Medienberichten wird der FC Bayern Ismael Saibari für eine Gesamtsumme von rund 55 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen von der PSV Eindhoven verpflichten. Der marokkanische Nationalspieler hat den dafür obligatorischen Medizincheck bereits erfolgreich während des Turniers in den USA absolviert.
FCB-Neuzugang schießt Marokko ins WM-Achtelfinale
Auch wenn beim amtierenden Afrikameister und WM-Vierten 2022 Achraf Hakimi von Champions-League-Sieger PSG als der Superstar gilt, wurde dieser beim laufenden Turnier vom künftigen Bayernspieler klar in den Schatten gestellt. Bezeichnend dafür: die Qualifikation Marokkos für das Achtelfinale.
Wie die Deutschen mussten auch die Nordafrikaner gegen die Niederlande nach einem 1:1 nach Verlängerung ins Elfmeterschießen. Wie bei Deutschland gegen Paraguay war es ein „Festival der Fehlschüsse“: Während der PSG-Star bei seinem Elfmeter am rechten Pfosten scheiterte, übernahm Saibari die Verantwortung des fünften Elfmeters, verwandelte souverän und ließ sein Land kollektiv jubeln.
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Schon in der Gruppenphase waren die Tore des 25-Jährigen der Garant für den Einzug in die K.-o.-Phase des Turniers: Beim 1:1 gegen den fünfmaligen Weltmeister Brasilien brachte er die „Atlas-Löwen“ mit einem Weltklassetor mit 1:0 in Führung, gegen Schottland erzielte er den 1:0-Siegtreffer und auch beim 4:2 über Haiti war Saibari erfolgreich.
Die Verantwortlichen des Rekordmeisters verpflichten den 1,85 Meter großen Saibari nicht zuletzt aufgrund seiner Vielseitigkeit in der Offensive. Der Wunschspieler von Vincent Kompany kann sowohl im zentralen als auch im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden und im Notfall sogar als Vertreter für Torjäger Harry Kane in der Rolle der falschen Neun auflaufen. Zunächst einmal muss er mit Marokko bei der WM die nächste Hürde Kanada – mit seinem künftigen Teamkollegen Alphonso Davies – nehmen. Kommt er am Ende sogar als einer der WM-Superstars nach München?
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