Verbleib in Stuttgart

VfB-Coach Hoeneß soll Spitzenklub abgesagt haben

Manchester United soll sich nach Sebastian Hoeneß erkundigt haben. Doch der Trainer des VfB Stuttgart entschied sich für einen Verbleib.

Stuttgart – Im Sommer war zwischenzeitlich unklar, ob Erik ten Hag bei Manchester United weiterhin das Traineramt ausüben würde. Im Zuge der Sondierung der möglichen Nachfolge soll der englische Rekordmeister auch bei Sebastian Hoeneß angefragt haben. Dies berichtet die Bild-Zeitung.

Hoeneß, der seinen Vertrag beim VfB Stuttgart erst Anfang März bis 2027 verlängert hatte, habe sich „geschmeichelt“ gefühlt, schreibt die Boulevardzeitung. Der 42-Jährige soll den Red Devils allerdings schnell, aber höflich abgesagt haben.

Vor Manchester United gab es bereits Gerüchte um den FC Bayern

Der gebürtige Münchner ist seit April 2023 Trainer des VfB Stuttgart. Die Schwaben führte er zunächst über die Relegation zum Klassenerhalt in der Bundesliga und in der darauffolgenden Saison zur Vizemeisterschaft und folglich in die Champions League.

Sebastian Hoeneß steht beim VfB Stuttgart noch bis 2027 unter Vertrag.

Nicht nur Manchester United soll sich ob der beachtlichen Entwicklung bei Hoeneß erkundigt haben. Als sich der FC Bayern im Frühjahr 2024 auf der Suche nach einem Nachfolger für den zum Saisonende scheidenden Thomas Tuchel befand, gab es auch Spekulationen um Hoeneß.

Hoeneß ist dem VfB Stuttgart treu geblieben

Doch der Neffe von Bayern-Patron Uli Hoeneß entschied sich bewusst für einen Verbleib in Stuttgart. Dort sieht er seine Geschichte augenscheinlich noch längst nicht zu Ende erzählt.

Der Verein hat für den Coach nicht zuletzt auch einen emotionalen Stellenwert. Sein Vater Dieter Hoeneß wurde mit dem VfB 1992 als Manager Meister, er selbst stand für die Schwaben bereits als Jugendspieler auf dem Platz.

Manchester United verlängerte indes den Vertrag mit ten Hag bis 2026. Wohl auch, weil nicht nur Hoeneß abgesagt haben soll, sondern auch Tuchel, der ebenfalls im Old Trafford gehandelt worden war.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Julia Rahn

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