Von wegen Abschied
Vom Sündenbock zum Hoffnungsträger: Die wundersame Auferstehung von Serge Gnabry beim FC Bayern

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Gemeinsam mit Joshua Kimmich (untere Reihe, 6. von links) gehört Serge Gnabry 2008/09 (obere Reihe, 4. von links) zu den großen Nachwuchstalenten bei den Schwaben. Als gebürtiger Stuttgarter hat er die VfB-DNA im Blut.
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In der B-Jugend des VfB Stuttgart macht Gnabry 2011 auf sich aufmerksam. Im Jahr 2006 war er von Stadt-Rivale Stuttgarters Kickers in die Jugendakademie des VfB gewechselt.
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Der Offensivspieler entscheidet sich für einen Wechsel zum FC Arsenal, steht hier im Jahr 2012 im Capital One Cup auf dem Platz. In Arsenals U18-Team startete sein Insel-Abenteuer.
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Auch der DFB lässt sich Gnabrys Potenzial nicht engehen. Mittlerweile, wir schreiben das Jahr 2013, spielt Gnabry auch für die deutsche U19-Nationalmannschaft. Debütiert hatte er bereits in der U16.
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Im Jahr 2013 schafft Gnabry den Sprung in den Pofi-Kader des FC Arsenal. Im September dieses Jahres schießt der gebürtige Schwabe sein erstes Tor in der Premier League.
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Im März 2014 spielt Gnabry in der Allianz Arena vor, verliert in der Champions League mit 0:1. Damals ahnt er noch nicht, dass er einige Jahre später Tor um Tor in diesem Stadion schießen wird.
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Auch im Trikot mit dem Bundesadler klettert Gnabry immer weiter nach oben. Im März 2015 ist er erstmals mit der deutschen U21 unterwegs, wird von Horst Hrubesch trainiert.
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Die Konkurrenz beim FC Arsenal ist immens. Um Spielpraxis zu sammeln, verleihen ihn die Londoner im Sommer 2015 an West Bromwich.
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Serge Gnabry reist 2016 mit dem DFB-Team zu den Olympischen Spielen, verliert das Finale dramatisch gegen Gastgeber Brasilien im Elfmeterschießen. Sechs Tore gelingen ihm im Turnier, seine Nerven im Elfmeterschießen hielten.
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Zurück in Deutschland - Gnabry wird 2016 vom SV Werder Bremen unter Vertrag genommen. Die Hanseaten zahlen fünf Millionen Euro Ablöse. Bis heute halten sich Gerüchte, der FC Bayern hätte die Zahlung übernommen, Werder aber dementiert.
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- VonIsabella Strehmannschließen
Serge Gnabry gehört seit sieben Jahren zum Kader des FC Bayern. Nach einer Schwächephase steigt er nun wie Phönix aus der Asche.
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