Turnier mit Höhen und Tiefen

Von der DFB-Heldin zum Pechvogel: Ann-Katrin Berger ist Deutschlands Gesicht der Frauen-EM

Wenn Ann-Katrin Berger nicht gerade für die deutsche Nationalmannschaft spielt, ist sie bei NJ/NY Gotham FC in den USA im Kasten. Bei ihrem DFB-Debüt 2020 war sie mit 30 Jahren die viertälteste Debütantin in der A-Nationalmannschaft überhaupt.
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Wenn Ann-Katrin Berger nicht gerade für die deutsche Nationalmannschaft spielt, ist sie bei NJ/NY Gotham FC in den USA im Kasten. Bei ihrem DFB-Debüt 2020 war sie mit 30 Jahren die viertälteste Debütantin in der A-Nationalmannschaft überhaupt.
Beim ersten Gruppenspiel gegen Polen hielt Berger (Mitte) die Null – am Ende gewann Deutschland mit 2:0. Auch bei Kapitänin Giulia Gwinn (rechts) war die Welt vor dem Anpfiff noch in Ordnung, doch in der ersten Halbzeit verletzte sich schwer am Knie und musste ausgewechselt werden.
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Trotz ihrer späten DFB-Berufung konnte sie sich schließlich im Tor der Nationalmannschaft durchsetzen und ging bei der EM als Nummer Eins ins Turnier. Beim ersten Gruppenspiel gegen Polen hielt Berger (m.) die Null – am Ende gewann Deutschland mit 2:0. Auch bei Kapitänin Giulia Gwinn (r.) war die Welt vor dem Anpfiff noch in Ordnung, doch in der ersten Halbzeit verletzte sich schwer am Knie und musste ausgewechselt werden.
Von der ersten Minute des Turniers zeigte die deutsche Torfrau vollen Einsatz – und scheute dabei auch vor einer riskanten Spielweise nicht zurück. Gegen Polen war sie teilweise wie einst Manuel Neuer auch außerhalb des Strafraums zur Stelle.
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Von der ersten Minute des Turniers zeigte die deutsche Torfrau vollen Einsatz – und scheute dabei auch vor einer riskanten Spielweise nicht zurück. Gegen Polen war sie teilweise auch außerhalb des Strafraums zur Stelle.
Frau klarer Worte: Berger trieb ihrer Vorderleute bei der EM immer wieder voran.
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Frau klarer Worte: Berger trieb ihrer Vorderleute bei der EM immer wieder voran.
Bundestrainer Christian Wück war zu Beginn des Turniers trotzdem nicht vollends mit seiner Keeperin zufrieden. Der Grund: Die teils riskante Spielweise von Berger. „Ich werde mich mit ihr an einen Tisch setzen, dass wir da andere Lösungen finden müssen, sonst werde ich nicht alt“, sagte er nach dem zweiten Spiel gegen Dänemark.
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Bundestrainer Christian Wück war zu Beginn des Turniers trotzdem nicht vollends mit seiner Keeperin zufrieden. Der Grund: Die teils riskante Spielweise von Berger. „Ich werde mich mit ihr an einen Tisch setzen, dass wir da andere Lösungen finden müssen, sonst werde ich nicht alt“, sagte er nach dem zweiten Spiel gegen Dänemark.
Denn auch gegen die Skandinavierin zeigte Berger die ein oder andere riskante Aktion – zum Beispiel ein Dribbling weit vor dem eigenen Tor.
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Denn auch gegen die Skandinavierin zeigte Berger die ein oder andere riskante Aktion – unter anderm ein Dribbling weit vor dem eigenen Tor.
Am Ende ging aber alles gut aus: Deutschland siegte mit 2:1 und erreichte frühzeitig das Viertelfinale.
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Am Ende ging aber alles gut aus: Deutschland siegte mit 2:1 und erreichte frühzeitig das Viertelfinale.
Auch Bergers Mitspielerinnen hatten da natürlich Grund zum Jubeln.
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Auch Bergers Mitspielerinnen hatten da natürlich Grund zum Jubeln.
Ein paar Tage später dann der erste Dämpfer: Gegen Schweden kassierte Deutschland ein 1:4.
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Ein paar Tage später dann der erste Dämpfer: Gegen Schweden kassierte Deutschland ein 1:4.
Trotz vollem Einsatz musste Berger viermal hinter sich greifen.
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Trotz vollem Einsatz musste Berger viermal hinter sich greifen.

Die deutsche Torhüterin Ann-Katrin Berger hat bei der EM alles erlebt: Nach dem Viertelfinalsieg war sie die Heldin, dann patzte sie gegen Spanien. Ein Rückblick in Bildern.

Rubriklistenbild: ©  IMAGO/Eibner

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