Kasachstan, Island, Malta
Von Diktatoren-Klubs bis zu zypriotischen Investoren-Vereinen: Die kuriosesten Champions-League-Teilnehmer

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In diesem Jahr feiert mit Kairat Almaty ein Verein aus Kasachstan Premiere in der Champions League. Das Team konnte Celtic Glasgow in der Qualifikation ausschalten. So könnte es auch für die deutschen Mannschaften auf eine über 6000 Kilometer lange Reise zum Auswärtsspiel gehen.
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Etwas näher liegt da der zweite Debütant Pafos FC. Der Verein, der von russischen Investoren unterstützt wird und zuletzt durch die Verpflichtung des Brasilianers David Luiz für Aufmerksamkeit sorgte, kommt aus Zypern.
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Zum zweiten Mal ist der aserbaidschanische Serienmeister Qarabag Agdam dabei. Der Verein wurde in den letzten zwölf Jahren elfmal Meister und ist das fußballerische Aushängeschild des autokratischen Staates.
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In der Saison 2021/22 feierte Sheriff Tiraspol seinen ersten Auftritt in der Königsklasse. Gegen die Schwergewichte Real Madrid, Inter Mailand und Shakthar Donezk gelang den Moldawiern beim 2:1-Auswärtssieg in Madrid ein echter Coup. Am Ende reichte es sogar für Platz drei in der Gruppe. Besitzer, Investor und Präsident ist der ehemalige KGB-Offizier Victor Gusan.
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Die Ungarn von Ferencvaros waren zuletzt 2020/21 dabei. Bereits in den 90ern spielte der Verein schon einmal in der Champions League.
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Neben den großen und bekannten Vereinen hat Istanbul mit Basaksehir einen weiteren nennenswerten Klub, der intensiv vom türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan unterstützt wird. 2020/21 durfte der Präsidenten-Klub nach der gewonnenen Meisterschaft in der Champions League ran.
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Vor dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine durften russische Vereine noch an den UEFA-Wettbewerben teilnehmen. FK Krasnodar war ebenfalls 2020/21 dabei.
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Der belgische Klub KRC Genk durfte sogar schon dreimal an der Champions League teilnehmen, zuletzt 2019/20. 2011 kam es in der Gruppenphase zu zwei Duellen mit Bayer Leverkusen. Beim Heimspiel konnte der Außenseiter den Rheinländern beim 1:1 immerhin einen Punkt abknöpfen.
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Mit Pafos FC ist in diesem Jahr nicht zum ersten Mal ein zypriotischer Verein am Start. APOEL Nikosia gehörte 2017/18 zum Starterfeld.
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Auch NK Maribor aus Slowenien spielte in diesem Jahr mit. Bei der dritten Teilnahme war erstmals kein Klub aus Deutschland in der Gruppe des kuriosen Underdogs. 1999 traf der Klub auf Leverkusen, 2014 auf Schalke 04.
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VonJohannes Skibaschließen
Auch in diesem Jahr nehmen mit Kairat Almaty und Pafos FC zwei kuriose Debütanten an der Champions League teil. Doch das historische Teilnehmerfeld der Köningsklasse überrascht.
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