Neu-Trainer mit spannender Vergangenheit
Von Mallorca nach Frankfurt – Die außergewöhnliche Reise des Albert Riera

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Die Anfänge auf der Sonneninsel Mallorca:
Albert Riera Ortega wurde am 15. April 1982 in Manacor auf Mallorca geboren – der gleichen Stadt, in der Tennis-Superstar Rafael Nadal eine internationale Tennisschule betreibt. Schon früh zog es den jungen Riera jedoch nicht zu den Tennisplätzen, sondern zu den Fußballplätzen seiner Heimatinsel, wo er seine ersten Schritte im Profifußball bei RCD Mallorca machte.
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Der Durchbruch bei Real Mallorca:
Bei seinem Heimatverein RCD Mallorca durchlief Riera die gesamte Jugendabteilung und schaffte den Sprung in die erste Mannschaft. Mit den Mallorquinern erlebte er seine ersten großen Erfolge und war Teil des Teams, das den Copa del Rey gewann – den ersten Pokalsieg in der Vereinsgeschichte von Mallorca. Diese frühen Erfahrungen prägten ihn nachhaltig und legten den Grundstein für seine spätere internationale Karriere.
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Der erste Schritt ins Ausland - Bordeaux:
2003 wagte Riera den mutigen Schritt ins Ausland und wechselte zu Girondins Bordeaux in die französische Ligue 1. In der Stadt an der Garonne sammelte er seine ersten Erfahrungen im internationalen Profifußball und entwickelte sich zu einem vielseitigen Flügelspieler. Die zwei Jahre in Frankreich sollten ihm später als Trainer zugutekommen, als er 2023 überraschend als Coach zu Bordeaux zurückkehrte.
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Die Rückkehr nach Spanien – Espanyol Barcelona:
Nach seiner Zeit in Bordeaux kehrte Riera 2005 nach Spanien zurück und schloss sich Espanyol Barcelona an. Bei den Katalanen absolvierte er mit 94 Partien die meisten Spiele seiner aktiven Laufbahn und etablierte sich als einer der konstantesten Leistungsträger der Liga. Seine herausragenden Leistungen auf der linken Außenbahn machten bald größere Vereine auf ihn aufmerksam.
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Das UEFA-Cup-Finale 2007 – Ein magischer Moment:
Mit Espanyol Barcelona erreichte Riera 2007 das UEFA-Cup-Finale gegen den FC Sevilla – einer der Höhepunkte seiner Spielerkarriere. Obwohl das Finale im Elfmeterschießen verloren ging, bewies Riera mit seinem Tor im Finale seine Klasse auf internationaler Bühne. Diese Erfahrung auf höchstem europäischen Niveau sollte ihn als Spieler reifen lassen und ihm später als Trainer helfen.
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Der erste England-Ausflug – Manchester City:
Im Januar 2006 wechselte Riera auf Leihbasis zu Manchester City in die Premier League. Obwohl dieser erste England-Aufenthalt nicht den gewünschten Erfolg brachte und er keinen nachhaltigen Eindruck hinterließ, sammelte er wichtige Erfahrungen in der härtesten Liga der Welt. Diese Erfahrungen sollten sich zwei Jahre später als wertvoll erweisen, als er einen zweiten Anlauf in England wagte.
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Der Traumwechsel zu Liverpool FC:
Am 1. September 2008, dem Transfer-Deadline-Day, unterschrieb Riera einen Vierjahresvertrag beim FC Liverpool für eine Ablösesumme von 8 Millionen Pfund. Bei den Reds erhielt er die prestigeträchtige Rückennummer 11 und debütierte bereits am 13. September mit einem 2:1-Heimsieg gegen Manchester United. Sein Marktwert erreichte in Liverpool mit 16 Millionen Euro den Höchststand seiner Karriere.
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Die magischen Anfield-Momente:
Rieras Zeit bei Liverpool war geprägt von unvergesslichen Momenten: Er erzielte Liverpools erstes Tor des Jahres 2009 und traf im FA Cup gegen Preston North End. Besonders spektakulär war sein Halbvolley-Tor gegen Aston Villa beim 5:0-Heimsieg am 22. März 2009, das nach einem langen Abschlag von Torwart Pepe Reina entstand. Diese Tore machten ihn zu einem Lieblingsspieler der Kop-Tribüne.
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Konflikte mit Rafael Benítez:
Die Beziehung zu Liverpool-Trainer Rafael Benítez war nicht immer harmonisch und gipfelte am 18. März 2010 in einer Suspension Rieras. Seine kritischen Äußerungen in der spanischen Presse über seine Einsatzzeiten und Benítez‘ Trainingsmethoden führten zu einem vorzeitigen Ende seiner Liverpool-Zeit. Diese Erfahrung lehrte ihn die Bedeutung von Kommunikation und Diplomatie – Lektionen, die ihm später als Trainer helfen sollten.
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Griechenland-Abenteuer bei Olympiakos Piräus:
2010 wechselte Riera zu Olympiakos Piräus nach Griechenland. In seiner einzigen Saison in der griechischen Superleague absolvierte er 26 von 30 möglichen Ligaspielen und erzielte sechs Tore. Mit Olympiakos wurde er griechischer Meister und sammelte weitere internationale Erfahrungen, die seine fußballerische Reife untermauerten.
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Eintracht Frankfurt scheint auf der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden zu sein. Markus Krösche hat einen unbekannten Spanier namens Albert Riera aus dem Hut gezaubert.
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