Verteidiger ist in München

Brown-Transfer kurz vor Abschluss – DFB-Star absolviert wichtigen Bayern-Termin

Nathaniel Browns Wechsel zum FC Bayern ist so gut wie fix. Der DFB-Shootingstar absolviert in München einen wichtigen Termin.

Update, 2. Juli, 09.29 Uhr: Der Wechsel von Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt zum FC Bayern ist so gut wie in trockenen Tüchern. Der deutsche Nationalspieler ist für den obligatorischen Medizincheck in München, wie Torben Hoffmann berichtet. Auf X teilte der Sky-Reporter zwei Videos von der Ankunft des Verteidigers im Krankenhaus Barmherzige Brüder. Sollte die Untersuchung glattlaufen, ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis der FC Bayern die Verpflichtung von Brown verkündet.

Erstmeldung, 25. Juni: Eintracht Frankfurt und der FC Bayern haben sich offenbar über einen Wechsel von Nathaniel Brown geeinigt. Das berichten die Transfer-Experten Florian Plettenberg und Fabrizio Romano übereinstimmend. 55 Millionen Euro werden die Münchener demnach für die Dienste des deutschen Nationalspielers nach Frankfurt überweisen. Brown soll sich bereits zuvor mit dem FCB auf einen Vertrag bis 2031 geeinigt haben.

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Brown wird damit zum teuersten deutschen Verteidiger aller Zeiten. Bislang hält diesen Titel noch Shkodran Mustafi. Der heutige TV-Experte war 2016 für 41 Millionen Euro vom FC Valencia zum FC Arsenal gewechselt. Insgesamt wird der Transfer der fünftteuerste Wechsel eines deutschen Spielers werden. Nur Florian Wirtz (2025 zum FC Liverpool), zweimal Kai Havertz (2020 zum FC Chelsea und 2023 zum FC Arsenal) und Nick Woltemade (2025 zu Newcastle United) waren noch teurer.

Brown hat rasanten Aufstieg bei Eintracht Frankfurt hinter sich

Der Wechsel hatte sich seit einigen Wochen angedeutet. Bereits vor dem Beginn der WM soll sich Brown mit den Münchenern über die Vertragsbedingungen einig geworden sein. Nun ist offenbar auch der zweite Teil der Verhandlungen abgeschlossen. Für Eintracht Frankfurt ist es der nächste Spieler, den der Klub für einen beachtlichen Profit verkauft.

Die Hessen hatten Brown 2024 für 5,5 Millionen Euro vom 1. FC Nürnberg verpflichtet. Zwei Jahre später verlässt der Linksverteidiger den Verein nun wohl für das Zehnfache. In Frankfurt hat Brown einen rasanten Aufstieg hinter sich. In seiner ersten Saison hatte die SGE zunächst keine große Rolle für ihn eingeplant. Das Trainerteam um Dino Toppmöller meldete ihn daher sogar zunächst nicht für die Europa League. Dennoch spielte Brown sich bereits zum Ende der Hinrunde in der ersten Elf fest.

Kolo Muani, Marmoush – und jetzt Ekitiké: Die teuersten Transfer-Abgänge von Eintracht Frankfurt

Randal Kolo Muani erzwang seinen Wechsel zu Paris Saint-Germain im Sommer 2023. Die Fans waren wütend, die SGE erhielt 95 Millionen Euro. Damit ist Kolo Muani noch immer der aktuelle Rekord-Abgang.
Stürmte erst an der Seite von Omar Marmoush, dann noch ein halbes Jahr als dessen Nachfolger. Im Sommer 2025 legte dann der FC Liverpool 95 Millionen für Hugo Ekitiké auf den Tisch.
Omar Marmoush hatte bei Eintracht Frankfurt viel Grund zur Freude
Luka Jovic verließ die Eintracht 2019 für die Ablöse von 63 Millionen Euro Richtung Real Madrid.
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In der zweiten Saison folgte der Sprung ins DFB-Team. Dort sicherte sich Brown ebenfalls in kurzer Zeit seinen Platz in der Startelf. Vor der laufenden WM setzte er sich im Zweikampf mit David Raum um den Platz auf der linken Abwehrseite durch. Beim 7:1 gegen Curacao zum WM-Auftakt erzielte er sein erstes Länderspieltor. Am Donnerstagabend wird Brown das Duell gegen Ecuador (hier im Liveticker) jedoch verpassen. Ihn plagen Adduktorenprobleme, weshalb er von Bundestrainer Julian Nagelsmann eine Pause erhält.

Der FC Bayern reagiert mit der Verpflichtung auf die anhaltenden Verletzungsprobleme von Alphonso Davies. Der Kanadier stand wegen verschiedener Blessuren in der abgelaufenen Bundesliga-Saison nur sechsmal in der Startelf. Konrad Laimer musste daher häufig auf der Linksverteidigerposition aushelfen. Optimal ist die Besetzung aber nicht. Als Rechtsfuß liegt die rechte Abwehrseite Laimer besser.

Rubriklistenbild: © Tom Weller/dpa

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