Kehl äußert sich

Wechsel zum BVB? Transfer-Entscheidung bei Sancho ist gefallen

Jadon Sancho wurde immer wieder mit einer möglichen Rückkehr zu Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Seine Vereinswahl steht jetzt fest.

Dortmund – Der Wunsch vieler BVB-Fans bleibt unerfüllt. Jadon Sancho wird kein weiteres Mal zu Borussia Dortmund zurückkehren und sich stattdessen Aston Villa anschließen. Das berichtet Transfer-Experte Fabrizio Romano. Auch Sebastian Kehl hat eine erneute Rückkehr des Engländers am Montag (1. September) gegenüber Sky endgültig ausgeschlossen, nachdem es wochenlang Spekulationen darüber gegeben hatte.

Jadon Sancho wird nicht erneut zum BVB wechseln.

„Jadon Sancho wird nicht zu Borussia Dortmund wechseln“, sagte der Sportdirektor. „Ich habe das Thema in den letzten Wochen immer wieder gehabt – auch bei euch. Wir müssen am Ende aber in unseren wirtschaftlichen Möglichkeiten bleiben und können keine verrückte Dinge machen“, begründete er die Entscheidung gegen einen Sancho-Transfer. „Ich kann den Wunsch aller nachvollziehen, aber Jadon Sancho wird nicht zum BVB wechseln.“

BVB-Wechsel von Jadon Sancho endgültig vom Tisch

Spätestens nach diesen Worten dürfte allen BVB-Fans klar sein, dass die Hoffnung auf ein Comeback des Publikumslieblings unberechtigt ist. Bei Aston Villa soll der 25-Jährige für eine Saison auf Leihbasis unterschreiben. Manchester United hat einem Wechsel laut Romano bereits final zugestimmt, lediglich letzte Details seien zu klären.

Zuvor hat ManUnited den eigentlich bis 2026 gültigen Kontrakt von Sancho dank einer Vertragsklausel bis 2027 verlängert. Andernfalls hätte er den englischen Rekordmeister im kommenden Sommer ablösefrei verlassen können. Die Red Devils haben lange nach einem dauerhaften Abnehmer für den gebürtigen Londoner gesucht, jedoch hat sich nichts Passendes ergeben. Eine Leihe mit Kaufpflicht zur AS Rom lehnte Sancho selbst ab.

Die teuersten BVB-Zugänge der Vereinsgeschichte

Der bis heute teuerste Neuzugang in der Vereinsgeschichte des BVB ist Ousmane Dembélé. Als damals 19-Jähriger kam der Franzose 2016 für 35 Mio. Euro nach Dortmund und mischte die Bundesliga furios auf. Nach 31 Torbeteiligungen und dem DFB-Pokalsieg im Gepäck wechselte Dembélé nach nur einem Jahr für 135 Mio. Euro zum FC Barcelona und ist damit gleichzeitig der teuerste BVB-Abgang jemals.
Satte 31 Mio. Euro zahlte der BVB 2022 an Ajax Amsterdam für die Dienste von Sébastien Haller. Der Ivorer kam als Nachfolger von Erling Haaland, doch seine Zeit beim BVB wurde von der Krebsdiagnose kurz nach seinem Wechsel überschattet.
2016 für 35 Mio. Euro an den FC Bayern verkauft, 2019 für 30,5 Mio. Euro zurückgeholt. Damit ist Mats Hummels der drittteuerste Neuzugang der BVB-Vereinsgeschichte. Insgesamt hat der Weltmeister über 13 Jahre im BVB-Trikot verbracht und 508 Pflichtspiele bestritten. 2024 hat er die Dortmunder als eine der größten Vereinslegenden aller Zeiten verlassen und im Sommer 2025 nach einem einjährigen Intermezzo bei der AS Rom seine Karriere beendet.
Auf Platz vier im Ranking der teuersten BVB-Neuzugänge ist der im Sommer 2025 verpflichtete Jobe Bellingham. Satte 30,5 Mio. Euro ließen sich die Westfalen die Dienste des erst 19-jährigen Mittelfeldspielers kosten. Beim BVB tritt der junge Engländer in sehr große Fußstapfen.
Die teuersten BVB-Zugänge der Vereinsgeschichte

Dass der ehemalige englische Nationalspieler in Manchester keine Zukunft mehr hat, war bereits länger klar. Schon die vergangene Saison verbrachte er leihweise beim FC Chelsea, der allerdings auf eine feste Verpflichtung verzichtete und stattdessen eine Strafzahlung in Kauf nahm. Vor seiner Leihe nach London war Sancho für ein halbes Jahr an den BVB ausgeliehen und erreichte mit den Westfalen das Champions-League-Finale 2023/24.

Sancho war 2021 für satte 85 Millionen Euro vom BVB zu ManUnited gewechselt, fasste beim einstigen englischen Giganten allerdings nie richtig Fuß. Jetzt versucht er, sein sportliches Glück in Birmingham bei Aston Villa zu finden. Dort möchte er seiner einst vielversprechenden Karriere wieder frischen Wind verleihen. (dwe)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Laci Perenyi

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