Tür zu neuem Projekt offen

„Werde anrufen!“: Müller und Hummels bekommen Angebot von Weltstar Piqué

Spielen Thomas Müller und Mats Hummels in Zukunft in der Kings League mit? Liga-Gründer Gerard Piqué öffnet den beiden DFB-Weltmeistern die Tür.

Paris/München – Thomas Müller verlässt den FC Bayern nach der FIFA Klub-Weltmeisterschaft. Seine Zukunft ist weiterhin offen.

Mats Hummels hat indes seine Karriere als Profifußballer bei der AS Rom beendet. Der langjährige Innenverteidiger wird ab der neuen Saison TV-Experte beim Streamingdienst Prime Video.

Dabei machte sich Bastian Schweinsteiger zuletzt für ein Engagement von Müller in der Kings League stark, Moritz Leitner derweil für eines von Hummels. Spielen Müller und Hummels künftig gemeinsam in der Kleinfeld-Liga mit?

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Am 23. Mai 2015 absolvierte Bastian Schweinsteiger gegen Mainz 05 sein letztes Pflichtspiel für den FC Bayern. Es war gleichzeitig sein 500. Bundesligaspiel.
Rund drei Jahre später wurde Schweinsteiger dann auch mit einem offiziellen Abschiedsspiel verabschiedet. In einem Freundschaftsspiel trat der FCB gegen Schweinsteigers damaliges Team Chicago Fire an.
Gleich mehrere Bayern-Abschiede erlebte Claudio Pizarro. Der Peruaner verließ den FCB 2017 nach sechs Jahren in Richtung FC Chelsea. Nach einem Zwischenstopp in Bremen kehrte er 2012 zum FC Bayern zurück.
2015 war dann aber endgültig Schluss. Nach mehr als 200 Spielen und 87 Toren sagte Pizarro den Bayern-Fans „adios“.
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Müller und Hummels in der Kings League? Das sagt Piqué

Dazu sagte Kings-League-Gründer Gerard Piqué am Rande des Kings World Cup Clubs in Paris zu Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports: „Wir sind immer offen dafür. Wir lieben Leute wie sie, wie Totti, Ronaldinho, Shevchenko, Chicharito, Iker Casillas, Kun Agüero oder Pirlo, die bereits bei uns mitgespielt haben. Sie sind bei uns immer willkommen, wir empfangen sie stets mit offenen Armen.“

Gerard Piqué, einst Spieler beim FC Barcelona und bei der spanischen Nationalelf, ist Gründer der Kings League.

Während Müller nach seinem Bayern-Abschied seine Karriere als Profifußballer – möglicherweise in der MLS – fortsetzen könnte, hätte Hummels bereits ab dem jetzigen Zeitpunkt Zeit. Auf den Hinweis, dass er Hummels deshalb ja nur anrufen bräuchte, entgegnete Piqué mit einem Lächeln: „Ich werde ihn anrufen!“

Hummels gründete gemeinsam mit Lukas Podolski 2023 die Baller League, die mit ihrem Konzept der Kings League ähnelt. Nach nur einem Jahr gab Hummels seinen Ausstieg bekannt. „Ich habe die Liga mitgegründet, und von Anfang an war klar, dass es für mich in meiner Rolle als Präsident in erster Linie um Aufbauarbeit geht“, schrieb Hummels damals bei Instagram. Seinerzeit war er noch Profi bei Borussia Dortmund.

Piqué gründete Kings League 2022

Die Kings League ist eine 7-gegen-7-Fußballliga mit besonderen Regeln und Innovationen, die von Piqué 2022 in Zusammenarbeit mit anderen Fußballpersönlichkeiten und Internet-Streamern gegründet wurde. Nach den Markteintritten in Spanien, Mexiko, Brasilien, Italien und Frankreich legte die Kings League am 12. April offiziell auch in Deutschland los – übrigens mit Schweinsteiger als Präsident.

Bis Anfang Mai wurde in Köln in den MMC Studios die erste Ausgabe der Kings League Germany mit acht Teams ausgetragen. „Wir hatten nicht viel Vorbereitungszeit und wollten daher erst einmal mit einem sehr kurzen Format anfangen, um die Dynamik des Landes zu verstehen“, sagte Piqué über den Start in Deutschland.

Piqué zieht Fazit zum Start der Kings League in Deutschland

„Für die Zukunft haben wir verschiedene Optionen auf dem Zettel, viele Leute wollen bei uns mitmachen. Wir sind das Original, haben das Knowhow und können jetzt aus dem ersten Jahr lernen. Das Wichtigste ist, dass wir ein globales Ökosystem haben und den Teams die Möglichkeit geben können, sich für Events wie den Kings World Cup Clubs zu qualifizieren“, so der 38-Jährige weiter.

Vom 1. bis 14. Juli fand in Paris der Kings World Cup Clubs statt, drei Mannschaften aus Deutschland hatten sich qualifiziert, wobei es die Futbolistas Locos um Aaron Berzel und Simon Seferings, zwei ehemalige Profis des TSV 1860 München, als bestes deutsches Team bis ins Achtelfinale schafften.

Das Finale fand vor rund 20.000 Zuschauern in der ausverkauften La Défense Arena statt. Die Los Troncos aus Spanien sicherten sich den Turniersieg.

Für die Kings League in Deutschland sieht Piqué unterdessen noch Potenzial. Erste konkrete Ideen für Verbesserungen gibt es bereits.

„Was die Streamer am Ende des Tages wollen, ist, neben den anderen guten Streamern der anderen Länder aufzutauchen. Ich denke, wir sind die einzigen, die diese Möglichkeit bieten können. Die Idee war, erst einmal in Deutschland eine Präsenz zu haben. Nun öffnen wir für weitere Streamer die Tür, Teil der Kings League zu sein. Das ist, was wir für die nächste Saison anstreben“, so Piqué.

Und wer weiß, vielleicht mischen daneben bald auch bekannte (Ex-)Fußballer wie Müller und Hummels mit.

Rubriklistenbild: © Manuel Queimadelos/Quality Sport Images/Kings League

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