Transfergerücht

Wirbel um Gladbach-Star: Baggert Klopp an einem Transfer?

Steht Borussia Mönchengladbach vor dem Verlust eines wichtigen Mittelfeldspielers? Gerüchten zufolge soll Jürgen Klopp eine Rolle dabei spielen.

Mönchengladbach – Als Trainer hat Jürgen Klopp Borussia Mönchengladbach mehrfach wehgetan. Der 57-Jährige verlor nur fünf seiner 22 Duelle mit den Fohlen. Spielt er dem Traditionsverein auch auf dem Transfermarkt einen Streich?

Baggert RB Salzburg an einem Gladbach-Star?

Aufgrund des positiven Saisonverlaufs muss Gladbach um mehrere Stammkräfte bangen. Ko Itakura und Nico Elvedi werden mit einem Wechsel in Verbindung gebracht, auch um Tim Kleindienst sowie Joe Scally und Rocco Reitz kursieren mehrfach Gerüchte.

Spekuliert wird zudem über einen Abgang von Julian Weigl. Der Vize-Kapitän soll das Interesse von Leeds United geweckt haben, weil dort Daniel Farke an der Seitenlinie steht – der 2022 maßgeblichen Einfluss darauf hatte, dass Weigl leihweise von Benfica nach Gladbach gewechselt ist.

Julian Weigl (m.) ist in Gladbach zu einem Schlüsselspieler gereift.

Weigl blieb unabhängig von Farkes Entlassung im Frühjahr 2023 fest am Niederrhein, unterzeichnete einen Vertrag bis 2028 und entwickelte sich zu einem Führungsspieler. Die Transfergerüchte reißen allerdings nicht ab.

Wie Sky Austria erfahren haben will, soll Weigl in den vergangenen Tagen in Salzburg gesichtet worden sein. Dort habe der Mittelfeldspieler angeblich Gespräche mit Klopp und Rouven Schröder über einen Wechsel zu Red Bull Salzburg geführt.

Wirbel um Transfergerücht: Lockt RB Weigl nach Österreich?

Klopp fungiert seit Januar als „Head of Global Soccer“ des Brauseherstellers, Schröder übernahm in der Mozartstadt im Dezember 2024 den Posten des Sport-Geschäftsführers.

Das Duo verfolge angeblich das Ziel, zur kommenden Saison einen erfahrenen Mittelfeldspieler zu verpflichten. Das Durchschnittsalter der Zentrale liegt bei 22,8 Jahren, mit 26 Jahren ist Nicolás Capaldo der älteste Akteur.

Insofern wäre Weigl ein antizyklisches Transferziel. Gleichzeitig könnte ein Spieler dieses Kalibers eine wichtige Rolle innerhalb des Mannschaftsgerüsts einnehmen, um die zahlreichen Talente in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Laut den Salzburger Nachrichten soll an diesem Gerücht allerdings nichts dran sein. Weder habe es Kontakt zwischen dem Spieler und RB gegeben, noch habe Salzburg Interesse an einem Transfer.

Die Roten Bullen erleben eine verhältnismäßig schwache Saison, belegen in der Meistergruppe der österreichischen Bundesliga den dritten Tabellenplatz. Dieser berechtigt zur Teilnahme an den Playoffs zur Conference League. Ob diese sportliche Perspektive für Weigl überhaupt reizvoll erschiene, wirkt ungewiss. Immerhin winkt in dieser Saison auch mit Gladbach die Chance auf eine Teilnahme am internationalen Geschäft.

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Leeds United würde indes im Aufstiegsfall mit der Premier League locken – und 2024 ist Red Bull beim dreifachen englischen Meister mit einer Minderheitsbeteiligung eingestiegen. Sich in der höchsten Spielklasse zu etablieren, kommt jedoch einer Mammutaufgabe gleich. Geschieht an den letzten sechs Spieltagen kein Wunder, werden zum zweiten Mal in Folge alle drei Aufsteiger wieder in die EFL Championship absteigen.

Weigl: „Ich bin happy bei Borussia“

Ob Weigl nach drei Jahren in Gladbach seine Koffer packen wird, bleibt insofern abzuwarten. Auf dem Transfermarkt gibt es zwar keine Garantien, andererseits erscheint es kaum vorstellbar, dass der Mittelfeldchef auf einen Abgang drängen wird.

„Ich bin happy bei Borussia“, sagte Weigl im März in einem Interview mit der Rheinischen Post und betonte mit Bezug auf die Gerüchte um einen Wechsel nach Leeds: „Als ich hier verlängert habe, war das ein Commitment für die nächste Zeit. Ich habe noch drei Jahre Vertrag und sehe, was sich hier entwickelt, dass etwas heranwächst. Das finde ich spannend.“ Insofern wirkt ein viertes Jahr am Niederrhein keineswegs unwahrscheinlich.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Bahho Kara

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