Erkämpfte Punkte
Der Joker sticht: Marko Arnautovic führt Österreich zu WM-Sieg über Jordanien
Das österreichische WM-Comeback nach 28 Jahren ist geglückt. In der Gruppe J gewann die Mannschaft mit 3:1 gegen Jordanien. Der Ticker zum Nachlesen.
Fazit: Österreich ist mit einem Sieg in die WM gestartet. Die drei Punkte allerdings gab es nicht geschenkt, denn Außenseiter Jordanien mischte munter mit. Die Führung nach 21 Minuten verdankten die Österreicher einem Kunstschuss von Romano Schmid. Anschließend dominierte Jordanien die Partie und das ÖFB-Team hatte zudem VAR-Pech.
Nach einem zurückgenommenen Treffer in Halbzeit zwei drehte der Favorit aber noch rechtzeitig auf. Nach einem erzwungenen Eigentor hatte Österreich alles im Griff. In der Nachspielzeit machte Joker Marko Arnautovic schließlich alles klar, als er vom Elfmeterpunkt traf. Die Nation feiert nun den ersten WM-Sieg seit 28 Jahren.
Update, 17. Juni, 05.30 Uhr: Die österreichische Mannschaft geht mit Zuversicht in ihr erstes WM-Spiel. Mit folgender Aufstellung geht das Team von Trainer Rangnick in die Partie:
A. Schlager – Posch, Lienhart, Alaba, Mwene – Seiwald, X. Schlager, Schmid, Laimer, Sabitzer – Kalajdzic
Erstmeldung – Am Mittwochmorgen startet Österreich um 6 Uhr mit dem Gruppenspiel gegen Jordanien in die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko (hier zum WM-Spielplan). Für die Europäer ist es mehr als ein Fußballspiel – es ist eine Rückkehr. 28 Jahre lang fehlte die ÖFB-Auswahl auf der großen WM-Bühne. Zuletzt war Österreich 1998 in Frankreich dabei – und schied damals in der Vorrunde aus. Auf der anderen Seite feiert Jordanien seine allererste WM-Teilnahme in der Geschichte.
Die Qualifikation der Österreicher verlief eindrucksvoll. Sie beendeten ihre Gruppe souverän auf dem ersten Platz. Unter Trainer Ralf Rangnick, seit Juni 2022 im Amt und inzwischen mit verlängertem Vertrag ausgestattet, hat sich der österreichische Fußball von Grund auf neu ausgerichtet. Sein Markenzeichen: intensives Gegenpressing, hohes Tempo, klare Strukturen.
Erster Spieltag in der WM-Gruppe G: Österreich trifft auf Jordanien
Jordaniens Weg zur WM ist ein Fußball-Märchen. Die „Al-Nashama“ (die Tapferen) qualifizierten sich über die AFC-Qualifikation – ein mehrstufiges, kräftezehrendes Verfahren gegen die besten Teams Asiens. Rückenwind gab der Einzug ins Finale des Asien-Cups: Dieser Moment des Aufbruchs trägt das Team bis heute.
Der marokkanische Trainer Jamal Sellami übernahm das Amt im Juni 2024 als Nachfolger des erfolgreichen Hussain Amuto und führte das Team durch die entscheidende Phase der Qualifikation. Doch mit der Verletzung von Top-Stürmer Ibrahim Sabra von NK Lokomotiva Zagreb muss Jordanien einen schweren Rückschlag verkraften.
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In der WM-Gruppe J warten mit Titelverteidiger Argentinien und Algerien noch zwei Brocken auf Österreich. Aus diesem Grund wäre ein Auftaktsieg gegen Jordanien fast schon verpflichtend, um den Traum vom Weiterkommen lebendig zu halten. Für Jordanien hingegen ist jeder Punkt bei dieser WM bereits Gold wert. (seb)
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